Thomas Gradinger: CEV zum Saisonabschluss

Von Helmut Ohner
Spanische Meisterschaft
Thomas Gradinger auf seiner KTM RC 250R

Thomas Gradinger auf seiner KTM RC 250R

Nach dem sechsten Platz in der IDM Moto3 geht es für den Österreicher Thomas Gradinger zum Saisonabschluss zur CEV nach Spanien.

Thomas Gradinger darf mit den Ergebnissen in der deutschen Moto3-Meisterschaft durchaus zufrieden sein. Nach drei vierten Plätzen durfte der hoffnungsvolle Teenager beim ersten Rennen auf dem Sachsenring als Zweiter und dem zweiten Lauf auf dem Hockenheimring als Drittplatzierter aufs Siegestreppchen steigen. In der Gesamtwertung ergab es für den Fahrer des Cofain Racing Teams schließlich Platz 6.

Zum Saisonabschluss geht es für den Lehrling aus Oberösterreich jetzt noch zweimal nach Spanien. In Valencia und Jerez wird er bei den beiden letzten Veranstaltungen in der spanischen Meisterschaft an den Start gehen. «Das Niveau dieser Meisterschaft ist extrem hoch. Ich möchte mir so viel wie möglich von meinen Gegnern abschauen und Erfahrungen für die Zukunft sammeln.»

«Valencia ist absolutes Neuland für mich», erklärt der 17-jährige KTM-Pilot. «Da hat es sich gut getroffen, dass ich vergangenes Wochenende beim WM-Finale vor Ort war und einen ersten Eindruck von der Strecke bekommen konnte. Ich habe mir auf jeden Fall eifrig Notizen über Brems- und Einlenkpunkte und die Linienführung gemacht. Vielleicht helfen mir meine Aufzeichnungen am kommenden Wochenende.»

Für die beiden Rennen bekam Gradinger von KTM einen Auspuff als Leihgabe und das Team von Aki Ajo lieferte das Mapping für die Elektronik. Trotzdem geht Gradinger mit keinen übertriebenen Hoffnungen in sein spanisches Abenteuer. «Es wird schon schwierig sein, mich bei diesem starken Fahrerfeld für die Rennen zu qualifizieren», schätzt Gradinger seine Chancen realistisch ein. «Ein Platz zwischen 20 und 30 wäre schon ein Erfolg.»

«Wenn es sich finanzieren lässt, möchte ich nächstes Jahr eine ganze Saison in Spanien bestreiten. Wie man an den Erfolgen der spanischen Fahrer in der Weltmeisterschaft sehen kann, ist es eine optimale Vorbereitung für höhere Aufgaben», so Gradinger. Aber nicht nur die finanzielle Situation ist momentan noch ein großes Fragezeichen, auch das Wachstum könnte alle Pläne zunichtemachen. «Im Augenblick bin ich mit 179 cm ohnedies schon am Limit für die Moto3. Sollten über den Winter noch einige Zentimeter dazukommen, müsste ich mir wohl einen Wechsel in die Supersportklasse überlegen.»

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