Dreifacherfolg für das BMW X-raid Team

Von Stefanie Szlapka
Cross-Country Auto
Terranova 4.Etappe

Terranova 4.Etappe

Chicherit gewinnt vor seinen Teamkollegen Novitskiy und Terranova. Terranova hält die Führung in der Gesamtwertung.

Der Erfolg für das X-raid Team bei der Tunesien-Rallye geht weiter: Nach den beiden Tagessiegen durch Orlando Terranova, durfte sich heute Guerlain Chicherit über den Gewinn der 288 Kilometer langen Prüfung freuen. Rang zwei ging an Leonid Novitskiy, vor dem dritten BMW X3 mit Terranova hinter dem Steuer. Christian Lavieille im Proto Dessoude kam als Vierter ins Ziel vor Nicolas Misslin im Mitsubishi und dem Buggy von Jean Louis Schlesser.

Nach seinen gestrigen Problemen hatte Chicherit gehörig Wut im Bauch und wollte von Beginn an angreifen. «Bei Kilometer 40 hatte ich Christian Lavieille eingeholt und hing für 100 Kilometer hinter ihm fest», ärgerte sich der X-raid-Pilot. «Das war extrem frustrierend, da ich schnell fahren wollte.» Lavieille hingegen ist sich keiner Schuld bewußt: «Wir haben ihn sofort vorbeigelassen, als wir die Sentinel-Meldung bekommen haben. Und wenn er lange hinter uns festhing, dann nur, weil wir ihn nicht gesehen haben.»

Der Franzose Eric Vigouroux hatte viel Pech. Er verlor über 50 Minuten, da ihn Probleme mit der Lenkung einbremsten. «Nach etwa sechs Kilometern haben wir in einer Kurve eine Bodenwelle erwischt», erzählte der Franzose. «Das rechte Vorderrad war kaputt und die Servolenkung beschädigt.» Immerhin schaffte er es noch an den Assistenzpunkt, an dem die nötigen Reparaturen vorgenommen wurden.

Trotz seines dritten Platzes behält Terranova die Führung in der Gesamtwertung - mit über einer Minuten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Novitskiy. Nicolas Misslin auf der dritten Position hat bereits über 12 Minuten Rückstand. Chicherit fehlen 16.21 Minuten auf seinen führenden Teamkollegen. Der Franzose hat allerdings knapp eine Minute Vorsprung auf den fünftplatzierten Lavieille. Auch für Schlesser wird es schwer in die Spitze vorzustoßen. Er hat bereits 30 Minuten Rückstand auf Rang eins.

Morgen wird es für die Teilnehmer richtig hart: der erste Teil der Marathonetappe steht an. Die Piloten müssen die richtig Balance zwischen Angriff und Vorsicht finden. Schließlich steht ihnen am Abend keine Assistenz zur Verfügung.

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