Vigouroux beendet seine Pechsträhne

Von Stefanie Szlapka
Cross-Country Auto
Eric Vigouroux

Eric Vigouroux

Eric Vigouroux gewinnt überraschend. Konkurrenz hat mit Kieselsteinen und Reifenschäden zu kämpfen.

Orlando Terranova sah schon als Sieger der siebten Etappe der Tunesien Rallye aus. Doch dann fuhr noch Eric Vigouroux die schnellste Zeit und verbannte den Argentinier auf den zweiten Rang. Terranovas Teamkollege Leonid Novitskiy rutschte somit auf den dritten Rang. Auf Platz vier landete Jean-Louis Schlesser in seinem Porsche Buggy.

Als fünftschnellster kam der Franzose Nicolas Misslin ins Ziel. Er hatte auf der Etappe am Sonntag durch ein technisches Problem viel Zeit in der Gesamtwertung verloren, trotzdem ist er zufrieden: «Ich komme immer besser mit dem Mitsubishi zurecht und genieße es, sie zu fahren.» Pascal Thomasse belegte am Ende der Prüfung den sechsten Rang vor dem Sieger vom Sonntag Christian Lavieille und dem dritten X-Raid Piloten Guerlain Chicherit. Der Franzose führte zwischenzeitlich die Prüfung an, verlor dann aber wegen eines kaputten Turbos eine halbe Stunde.

Nach seinen technischen Problemen am Sonntag freute sich Vigouroux besonders über den Sieg: «Heute hatten wir keine Probleme das Maximum aus unserem Auto herauszuholen. Mein Beifahrer Alex hat einen tollen Job gemacht und dieses Resultat ermöglicht. Die bisherige Serie an Problemen ist sehr enttäuschend. Zumal das Auto 2008 einwandfrei lief.»

Der Rest der Spitzengruppe hatte mit den Tücken der Etappe zu kämpfen. «Ich habe auf einer Prüfung noch nie so viele Kieselsteine gesehen – das war schon fast Moto Cross», erzählte Terranova. «Leider hatten wir trotz größter Vorsicht bei Kilometer 150 einen Reifenschaden.» Auch Schlesser fiel den Kieselsteinen zum Opfer: «Wir haben wir verrückt aufgepasst, aber trotzdem ist ein Reifen geplatzt. Dafür war der zweite Teil der Prüfung genial - mit vielen schönen Kurven.» Auch Lavieille und Misslin mussten zum Reifenwechsel stoppen.

Morgen geht es für die Teilnehmer zurück nach Libyen. Nach einer kurzen Verbindungsetappe folgt die 365 Kilometer lange Prüfung von Gharbiyah nach Nalut. Anschließend sind sie noch 106 Kilometer bis ins Biwak unterwegs. Es wird wieder felsig mit engen Passagen aber auch schnellen Bergplateaus. Auf jeden Fall müssen sich die Piloten auf Staubwolken gefasst machen, die das Überholen erschweren.

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