Matthias Walkner (KTM): Rallye-Blase mit Supermarkt

Von Gino Bosisio
Dakar Moto
Matthias Walkner beim Prolog am Dienstag

Matthias Walkner beim Prolog am Dienstag

Red Bull-KTM-Rallye-Star Matthias Walkner nimmt mit seinen Teamkollegen in dieser Woche zur Vorbereitung auf die Dakar 2021 an der Rallye Andalucia teil, wo es strikte Covid-19-Regeln gibt.

Für den Österreicher Matthias Walkner beginnt somit die nächste Phase in der Vorbereitung auf die Rallye Dakar 2021. Der 34-jährige Salzburger gewann die berüchtigte Wüstenrallye 2018 und hat sich zuletzt wieder gezielt in Form gebracht.

Kurios: Die Rallye Dakar 2020 war im Januar das letzte Rennen, das die Rallye-Profis in diesem Jahr bestritten haben. Walkner nutzte die rennfreie Zeit, um viel an seiner Fitness zu arbeiten und auf der heimischen Motocross-Strecke sowie beim Enduro-Fahren Kilometer abzuspulen. Eines der bevorzugten Areale für das Cross-Training von Walkner ist die X-Bowl in der Nähe seines Heimatortes Kuchl im Salzburger Land. Einer seiner Trainingspartner war dabei auch immer wieder Ex-Skistar Marcel Hirscher (31), mit dem er auch gemeinsame Touren unternahm.

«Ich fühle mich sehr gut und bin körperlich enorm fit», schilderte Walkner. «Aber ich merke schon, dass die neunmonatige Wettkampfpause doch einige Spuren hinterlassen hat. Ich habe einige Probleme, die Konzentration für längere Zeit aufrechtzuerhalten. Nach zwei Stunden lässt sie nach.»

Die Veranstaltung in Andalusien wurde nach der Absage der Rallye Marokko innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt, besitzt aber keinen WM-Status. Sämtliche Topfahrer sind in Spanien am Start, da es im Moment keine Alternativen gibt, darunter der amtierende Dakar-Sieger Ricky Brabec (HRC Honda) aus den USA und die komplette Red Bull-KTM-Truppe mit Walkner sowie Sam Sunderland und Toby Price.

Eingehalten werden müssen in Spanien selbstverständlich sehr strenge Coronavirus-Auflagen. Nach einem negativen Test befinden sich alle Beteiligten des Trosses in einer Blase – also einer sogenannten «Bubble». Das Fahrerlager wird strengstens abgeriegelt. «Wir haben im Camp sogar einen eigenen Supermarkt. Es kommt niemand rein, der keinen negativen Coronavirus-Test vorweisen kann. Außerdem ist das Tragen von Masken für uns alle verpflichtend», beschreibt Walkner.

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