Bereits bei der Dakar 2020 war Skyler Howes bester Privatfahrer. Nach der dritten Etappe der diesjährige Ausgabe der härtesten Rallye der Welt führt der KTM-Pilot das Feld sensationell an.
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Es kommt nicht so oft, dass ein Privatier bei der Rallye Dakar mit den bekannten Namen der finanzstarken Werksteams mitfahren kann. Skyler Howes hat es bereits im letzten Jahr bewiesen, als er bei seiner zweiten Dakar-Teilnahme als Neunter bester Kundenpilot wurde. Und bisher sieht es so aus, als könne der US-Amerikaner nahtlos an diese famose Leistung anknüpfen: Nach Platz 4 auf der dritten Etappe der 43. Ausgabe führt der KTM-Pilot im BAS Dakar Team die Gesamtwertung erstmals an!
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Nur die drei Werksfahrer Toby Price (Red Bull KTM), Kevin Benavides (Honda) und Matthias Walkner (Red Bull KTM) absolvierte die 403 km lange Wertungsprüfung schneller als Howes, der lediglich sechs Minuten auf den zweifachen Dakar-Sieger aus Australien einbüßte. Das Erfolgsrezept des 1,90 Meter großen Hünen ist einfach: "Ein weiterer lustiger Tag in der Wüste – ich sage es immer wieder, ich habe einfach viel Spaß auf dem Motorrad", lachte Howes im Ziel. "Heute war ich über die Dünen sehr gut im Fluss und habe mich dort wohl gefühlt. Dann kamen wir zu den schnellen Pisten in die offene Wüste hinaus, das war wie bei mir zu Hause. Ich sagte mir, wenn ich mich gut fühle, dann würde ich es einfach kommen lassen. Ich hoffe, dass ein gutes Ergebnis herausspringt - so oder so hatte ich aber eine Menge Spaß."
Übrigens: Howes hatte in den USA eine ähnliche Karriere wie Ricky Brabec, der die Dakar 2020 gewann.
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"Wir sind ziemlich lange gegeneinander gefahren, 2013 habe ich ihn für gewöhnlich geschlagen. Mit dem ersten US-Boy zu fahren, der die Dakar gewann, ist ziemlich cool" sagte Howes. "Saudi-Arabien hat tatsächlich ein sehr ähnliches Terrain wie die Westküste der USA. Ich komme aus Utah, wo wir rote und glatte Felsen haben. Die Formationen und der Sand ist sehr ähnlich. Und wenn man sich die Flussbetten und Täler anschaut, es es Südkalifornien sehr ähnlich, wo Ricky herkommt. Vielleicht hatten Ricky und ich deshalb letztes Jahr ziemlich gute Ergebnisse, wir haben uns einfach zu Hause gefühlt."
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