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BMW nach Turbo-Pleite: Immer noch von Audi enttäuscht

BMW hatte zwei Jahre lang keine Chance gegen Audi. BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt hätte sich generell mehr Zeit in der Class-1-Ära gewünscht, er kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.

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Ein bisschen symptomatisch war es ja schon, dass bei Jens Marquardt das Internet abschmierte. Der BMW-Motorsportdirektor hatte das Rennwochenende in Zolder aufgrund der Corona-Situation in Belgien aus dem heimischen München verfolgt.

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Als Timo Glock am Sonntag die lange Qualifying Durststrecke von BMW beendete und nach 20 Audi-Poles endlich mal wieder einen M4 auf die erste Startposition stellte, war der Chef offline und bekam den Erfolg nur als Mitteilung aufs Handy geschickt. Dass BMW im Rennen dann durch Lucas Auer auf Platz drei wenigstens einen Podiumsplatz holte, war auch symptomatisch für eine Class-1-Ära, in der BMW die zweite Geige hinter Audi spielte.

"Man darf es nicht nur aufgrund des Endes beurteilen. Wir haben drei Titel geholt, als noch drei Hersteller involviert waren", sagte Marquardt und verwies auf die Titel 2012, 2014 und 2016, die allerdings noch mit dem V8-Sauger geholt wurden.

2019 und 2020 dominierte jedoch Audi nach Belieben, holte alle sechs Titel. "Die letzten beiden Jahre waren schwierig. Wir waren zu sicher, dass wir die Probleme mit Vibrationen im Griff haben", sagte Marquardt, der zuvor schon bei SPEEDWEEK.com eingeräumt hatte, dass man das Thema Zuverlässigkeit unterschätzt habe. Im Endeffekt lag man immer ein bis zwei Schritte hinter Audi zurück.

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Marquardt konnte sich Kritik an Audi und den Ausstieg im Frühjahr dann aber nicht verkneifen.

"Ich bin echt unglücklich und immer noch enttäuscht, dass Audi ausgestiegen ist und den Stecker gezogen hat. Denn ich glaube immer noch, dass das Class-1-Reglement eines der besten Reglements da draußen ist, das Konzept ist das richtige und es sind die spektakulärsten Autos, die man sich vorstellen kann", so Marquardt.

Leider habe man am Ende keinen langen Atem bewiesen, so Marquardt. " Leider hat es auch mit den Japanern nicht wie erhofft funktioniert, Autos zu tauschen. Die Japaner machen mit den Motoren weiter, was in meinen Augen richtig ist. Wir hätten den Vierzylinder-Turbomotor etwas früher bringen sollen. Ich weiß, nicht, ob die DTM nicht in einer besseren Verfassung wäre, wenn wir den Motor nicht schon etwas länger hätten, dazu ein Hybridsytem und synthetisches Benzin."

Doch Mercedes hatte 2015 die für 2017 geplante Einführung des Vierzylinder-Turbomotors verhindert. Hybrid-Pläne lagen bereits in der Schublade, als Audi den Ausstieg bekanntgab.

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Audis Motorsportchef Dieter Gass ist wenig überraschend glücklich, die Turbo-Ära so erfolgreich bestritten zu haben.

"Es ist ein Paket von Motor, Autor und Fahrer und Teams. Wir machen durch das Teamwork einen Unterschied. Es arbeiten alle zusammen in eine gemeinsame Richtung. Wir geben jedem die Chance und die Möglichkeit, Rennen zu gewinnen. Das zahlt sich am Ende aus. Die Teams pushen sich gegenseitig, am Ende agieren wir aber als eine Mannschaft", zählte er die Faktoren auf, die den Ausschlag gegeben haben.

Er gibt aber zu, dass er mehr von BMW erwartet hatte. "Wir haben nach dem Winter einen engen Kampf erwartet, aber es war sehr dominant, was sehr beeindruckend ist. Als Motorsportchef bin ich sehr glücklich, diese Ergebnisse zu sehen, die ein Beweis für die Qualität unserer Arbeit sind. Als Fan hätte ich gerne mehr Wettbewerb gehabt."

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