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Nach Elektro-Kritik: Rast-Botschaft für Petrol Heads

René Rast wird ab 2021 in der Formel E fahren, die DTM nimmt eine Elektroserie ins Programm auf. Der DTM-Champion hat für alle Petrol Heads eine Botschaft.

DTM

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Die Zukunftsaussichten stimmten längst nicht alle Fans froh. Die DTM lebt ab 2021 unter einem GT3-Reglement weiter. Für 2023 ist aber die DTM Electric geplant – zunächst im Rahmenprogramm, möglicherweise aber auch als Hauptattraktion.

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So oder so: Bei den Fans kam das Konzept nicht wirklich gut an, vor allem bei den eingefleischten Fans nicht, die Kritik war groß.

Champion René Rast findet das Konzept, auch das um die DTM herum, "sehr cool. Das ist ein wirklich durchdachtes Konzept, das den Herstellern und Teams jetzt eine gewisse Planungssicherheit und mit der DTM Electric auch eine Zukunftsperspektive gibt. Die Autos haben richtig Qualm – 1.200 PS! Natürlich ist fraglich, was 2023 in Sachen PS davon übrigbleibt. Aber ich glaube, die Zukunft ist auf jeden Fall elektrisch. Die Technologien werden sich weiter entwickeln, die Autos leichter. Wir gehen mit der Zeit und freuen uns darauf", sagte er.

Für die Gegner des Elektro-Motorsports hat er eine Botschaft. Denn eigentlich ist auch Rast ein Petrol Head. Er musste sich bereits im Frühjahr den kritischen Anmerkungen der Fans stellen, dass Audi in der DTM den Stecker gezogen hat, um den Fokus auf die Formel E zu verstärken.

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"Natürlich kann ich verstehen, dass viele Fans den elektrischen Rennserien kritisch gegenüberstehen", sagte Rast: "Es sind noch viele ‚Petrol Heads‘ dabei, die mit dem Motorsport aufgewachsen sind. Ich bin auch einer, der sagt, ich finde Sound geil", gibt er zu.

Doch dann kommt das Aber: "Man muss auch sehen, dass die Zeiten sich ändern. Wir wollen alle weiter Motorsport sehen. Wenn das die Möglichkeit ist, Motorsport weiter zu betreiben, dann sollten wir sie nutzen, zumal elektrischer Motorsport auch faszinierende Rennen bietet."

Man müsse sich nur die Formel E anschauen, so Rast, der dort 2021 für Audi an den Start gehen wird. "Die Rennen sind immer unvorhersehbar, spannender als jedes Formel-1-Rennen. Es passiert mehr, es gibt mehr Action. Auch für die Fahrer ist das sehr anspruchsvoll."

Wir erinnern uns: Sein Audi-Kollege Loic Duval, der immerhin selbst in der Formel E unterwegs war, hatte in Hockenheim sehr offen erklärt, dass die Formel E keinen Spaß mache. Fahrer wie Rast würden nur so positiv über den Fahrspaß sprechen, weil sie in der Serie engagiert seien.

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Was rechnet sich Rast für 2021 aus?

"Das ist schwer zu sagen. Das ist natürlich Neuland für mich. Außer Berlin kenne ich keine Strecke. Es wird eine große Herausforderung für mich, da schnell reinzukommen", so Rast.

Der 34-Jährige weiter: "Vor allem sind die Events ja eigentlich alle an nur einem Tag. Das heißt, ich muss brutal schnell lernen. In Berlin hat man gesehen, dass ich, als ich etwas in Fahrt war, einen dritten und einen vierten Platz in den letzten zwei Rennen geholt habe. Das war ganz in Ordnung. Darauf kann man aufbauen. Aber Prognosen sind schwierig. Ich möchte um Podiums kämpfen. Ob das dann am Ende zur Top 10 oder Top 5 reicht, muss man abwarten. Das hängt ja auch davon ab, wie stark wir im Vergleich zur Konkurrenz sind."

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