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Kampf gegen Kinderkrankheiten: Thiim «fertig im Kopf»

Von Andreas Reiners
 Nicki Thiim

Nicki Thiim

Der Start der neuen DTM-Saison rückt immer näher. Während Nicki Thiim seinen Traum lebt, macht die T3-Teamkollegin jede Menge Druck.

Ein freier Tag, dann geht es los: Nach den zweitägigen Testfahrten in Portimao kann Nicki Thiim kurz durchatmen, bevor es am Freitag im Rahmen des DTM-Saisonstarts rund geht.

«Die Jungs müssen noch viel arbeiten, dass Auto komplett zerlegen und neu aufbauen», so Thiim. «Die Jungs», das ist T3 Motorsport, der Rennstall aus Dresden, für den Thiim 2022 einen Lamborghini Huracán fährt.

Die Vorbereitung auf die neue Saison ist dabei durchaus eine Herausforderung, denn das Team hat das neue Auto erst am vergangenen Donnerstag in Italien abgeholt, deshalb musste das Auto zunächst ein bisschen einfgeahren und angepasst werden.

Auf die Frage nach der Umstellung auf den italienischen Sportwagen antwortete der 33-Jährige: «Das ist ein Auto und hat vier Räder und ein Lenkrad.»

Nicki Thiim ist wie sein Vater Kurt immer für einen Spruch gut, er hat zudem immer davon geträumt, eines Tages an die großartige Karriere seines Vaters– Meister 1986, 19 Siege und 16 Pole-Positions in 211 Rennen – anzuknüpfen. «Es ist ein Privileg, was ich hier mache. Das schätze ich sehr. Ich lebe meinen Traum», sagte er.

Jetzt ist Nicki, der als Aston-Martin-Werksfahrer schon zweimal GT-Langstrecken-Weltmeister wurde, endlich in der DTM angekommen. Er genießt es.

«Das war ein unglaublicher Tag, für mich und ich glaube auch für mein Team. Ich bin fertig im Kopf von den vielen Runden», sagte er nach den Tests. «Unser Auto ist ganz neu, daher mussten wir viele Kilometer abspulen, um die Kinderkrankheiten aufzuspüren», so Thiim.

Dementsprechend zurückhaltend geht Thiim mit den Saisonzielen um. Druck macht ihm aber seine Teamkollegin: Esmee Hawkey hatte bei der üblichen Frage nach dem Meister 2022 einen klaren Tipp parat: «Ich tippe auf meinen Teamkollegen, auf Nicki Thiim!»

Die Britin, die von Thiim viel lernen will, peilt selbst Punkte an. «Im vergangenen Jahr wollte ich erste Punkte holen, das habe ich geschafft. Aber in diesem Jahr wird es bei der Stärke des Feldes ungleich schwieriger in die Punkte zu fahren», sagte sie.


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