DTM Qualifying Imola: Feller auf der Pole vor Fraga

Von Andreas Reiners
Ricardo Feller

Ricardo Feller

Auch im Qualifying zum sechsten DTM-Saisonrennen in Imola ging es eng zu. Das Feld wurde durchgemischt, Ricardo Feller sorgte für die Pole-Überraschung.

Eng, enger, DTM: Das Qualifying zum sechsten DTM-Saisonrennen in Imola (ab 13 Uhr live auf ProSieben, ran.de und ServusTV) war einmal mehr hart umkämpft. Die ersten 22 Autos lagen innerhalb von nur einer Sekunde. Und am Sonntag ergab sich nach der 20-minütigen Session ein komplett anderes Bild als am Samstag.

Die Pole Position holte Rookie Ricardo Feller im Abt-Audi, der seine schnellste Runde in 1:39,814 Minuten absolvierte. Er verwies Felipe Fraga im AF-Corse-Ferrari auf den zweiten Platz, Dritter wurde Marco Wittmann im Walkenhorst-BMW.

«Ich kann es kaum fassen, ich hätte nicht gedacht, dass es für mich so schnell auf die Poole geht, Das Auto war so geil, und ich freue mich riesig auf das Rennen», sagte Feller: «Ich hoffe, dass ich ein Ausrufezeichen setzen kann.»

Die Genugtuung war bei Fraga groß. Auf dem Lausitzring war ihm zuletzt das Auto abgebrannt, am Samstag lief gar nichts zusammen, er blieb ohne Punkte. «Ich bin sehr glücklich. Samstag hatten wir viele Probleme, deshalb ist es gut, wieder vorne dabei zu sein. Alles, was jetzt zählt, ist der Sieg», sagte Fraga: «Wir hatten zuletzt zu viele Probleme. Wenn wir keine haben, sind wir vorne dabei.»

Zufrieden war auch Wittmann. «Wir hatten Anlaufschwierigkeiten, wir müssen den M4 erst im Detail kennenlernen. Aber es funktioniert langsam. Ich bin glücklich mit Platz drei», so der zweimalige Meister.

Hinter den Top drei fuhr Maro Engel im GruppeM-Mercedes auf Platz vier, als Fünfter setzte Clemens Schmid erneut ein Ausrufezeichen. Der Rookie hatte im Grasser-Lamborghini am Vortag einen starken sechsten Platz herausgefahren.

Bei Samstagssieger René Rast reichte es nur für Startplatz acht, er muss wegen des Sieges im Rennen zudem 25 Kilogramm zuladen. Keine einfache Aufgabe für den 35-Jährigen.

Eine knifflige Ausgangsposition hat auch Gesamtführungs-Duo: Spitzenreiter Sheldon van der Linde (70 Punkte) landete im Schubert-BMW auf Platz elf, einen Rang hinter Mirko Bortolotti (67 Zähler), der am Samstag im Grasser-Lambo eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt hatte und von Startplatz 16 auf Rang drei fuhr. Er weiß also, wie es geht.

Komplett chancenlos war im Qualifying Porsche. Bester Porsche-Fahrer war Dennis Olsen (SSR) als 16. Am Samstag noch war Thomas Preining (Team Bernhard) als Vierter knapp am Podium vorbeigeschrammt. Er wurde 17.

Gaststarter Timo Glock fuhr im BMW von Ceccato Racing nur auf Startplatz 20. «Wir bekommen es mit dem neuen Reifen nicht gut umgesetzt. Die Erfahrung mit dem Reifen fehlt uns, wir müssen schauen, was jetzt möglich ist. Hoffentlich wird es länger als eine Runde», spielte Glock auf das frühe Aus am Samstag an. Da war bereits nach einer Runde Schluss.


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