DTM-Seuchenvogel Fraga: Nur ein einziges Mal im Ziel

Von Andreas Reiners
Felipe Fraga

Felipe Fraga

Sechs Rennen hat die DTM 2022 bereits absolviert. Felipe Fraga bleibt das inzwischen unglaubliche Pech im Ferrari von AF Corse treu.

2022 ist für Felipe Fraga weiterhin eine große Enttäuschung. In Imola setzte sich das Pech bei dem Seuchenvogel des aktuellen DTM-Jahres nahtlos fort.

Am Samstag wurde sein Qualifying für Rennen 1 durch eine suboptimale Gesamtbalance des Autos und durch ein Problem mit der Servolenkung stark beeinträchtigt, er landete nur auf Startplatz 24. Im Rennen schied er dann vorzeitig aus.

Der Sonntag ließ sich dann deutlich besser an. Fragas Lenkungsproblem wurde behoben, und die von der Rennleitung angekündigten Anpassungen der Balance of Performance ermöglichten es den Ferraris, jeweils 5 Kilogramm Ballast abzubauen.

Das zahlte sich für Fraga aus. Der Brasilianer, der sich nach einem irreparablen Feuerschaden an seinem vorherigen Auto auf dem Lausitzring an den neuen Ferrari gewöhnt hatte, stand als Zweiter erstmals in dieser Saison in der ersten Reihe. Das brachte ihm zwei Punkte, aber kein Glück.

Zu Beginn des Rennens überholte Fraga den späteren Sieger Ricardo Feller bereits in der ersten Runde und übernahm die Führung. Als das Safety Car herauskam, nutzte der Brasilianer wie viele andere Fahrer die Gelegenheit an die Box zu fahren, um seine Position zu halten, doch beim Neustart wurde er in der Tamburello-Kurve von hinten angerempelt und musste mit einem Reifenschaden aufgeben.

«Es ist ein weiteres hartes Wochenende für uns», sagte der 26-Jährige, der in dieser Saison bisher nur eines der sechs Rennen beenden konnte – als er in Portimao Zweiter wurde. Er belegt mit nunmehr 22 Punkten Gesamtplatz elf.

«Ich denke, das Team hat hart gearbeitet und wir haben heute um den Sieg gekämpft, aber ich wurde von hinten getroffen. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, es ist wirklich enttäuschend. Wir werden uns jetzt einfach auf das nächste Rennen konzentrieren und sehen, ob wir auf dem Norisring etwas erreichen können», sagte Fraga.


Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Max Verstappen: Der grösste Gegner ist nicht Ferrari

Mathias Brunner
Der Niederländer Max Verstappen liegt nach dem sechsten Saisonsieg überlegen in WM-Führung. Aber der 26-fache GP-Sieger hat Respekt vor seinem gefährlichsten Hindernis auf dem Weg zum zweiten Titel.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Mo.. 04.07., 00:25, Motorvision TV
    Australian Superbike Championship 2022
  • Mo.. 04.07., 05:00, Motorvision TV
    Goodwood 2022
  • Mo.. 04.07., 05:30, Puls 4
    Café Puls mit PULS 4 News
  • Mo.. 04.07., 06:00, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 04.07., 06:00, Motorvision TV
    Monster Jam Championship Series
  • Mo.. 04.07., 06:00, Puls 4
    Café Puls mit PULS 4 News
  • Mo.. 04.07., 06:06, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 04.07., 06:10, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 04.07., 06:14, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mo.. 04.07., 06:24, ORF Sport+
    silent sports +
» zum TV-Programm
8AT