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Trennung von Rast: Audi hatte zu wenig zu bieten

Viele haben sich nach der Trennung von René Rast und Audi gefragt, warum beide Parteien getrennte Wege gehen. Die Antwort liegt auf der Hand.

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Als Bilder aus seiner erfolgreichen Zeit bei Audi gezeigt wurde, konnte René Rast seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Der 35-Jährige hat in den vergangenen Jahren mit den Ingolstädtern viel erreicht, viel erlebt.

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Doch nach dieser Saison kommt es zur Trennung, die erfolgreiche Zusammenarbeit findet ein Ende – weil Audi Rast nicht das bieten konnte, was er wollte.

Das gab Audis neuer Einsatzleiter Rolf Michl bei einem gemeinsamen Abschiedsinterview mit Rast zu. "Audi stellt sein ganzes Motorsportprogramm für die Elektrifizierung auf. Natürlich hat René ein paar Ziele, er will den Kurs setzen für ein paar neue Abenteuer. Und im Moment kann ihm Audi für das kommende Jahr diesbezüglich kein Angebot machen", sagte Michl.

Offene Gespräche mit dem Rast-Lager haben dann zu der Entscheidung geführt, getrennte Wege zu gehen. Nach der langen und erfolgreichen Zusammenarbeit im Guten.

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Der Hintergrund: Für Rast war eigentlich das in die Wege geleitete LMDh-Werksprogramm gedacht. Der Plan wurde aber auf Eis gelegt, steht angeblich sogar vor dem Aus.

Aus der Formel E war Audi bereits 2021 ausgestiegen. Und die Dakar-Rallye – das einzige Werksprogramm der Ingolstädter - ist nicht das, was Rast sich vorstellt. Und das GT3-Programm in der Kundensport-Sparte alleine reicht ihm nicht. Weshalb Rast nun wohl zu McLaren in die Formel E weiterziehen wird.

"Unser größtes Ziel ist es immer, einem professionellen Rennfahrer die Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu bieten. Audi hat dir viel zum Weiterentwickeln gegeben, und du hast es in der bestmöglichen Art und Weise zurückgezahlt, die möglich war", sagte Michl: "Wir würden dir gerne weitere Möglichkeiten geben, dich auf der Rennstrecke weiterzuentwickeln." Doch der Respekt vor Rasts Karriere habe am Ende zu der Entscheidung geführt.

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