Cassidy endlich Rennsieger: Entscheidung in Eau Rouge

Von Andreas Reiners
Nick Cassidy

Nick Cassidy

Nick Cassidy gehört nun auch endlich zur Riege der DTM-Rennsieger. In den Schoß gefallen ist dem Neuseeländer der Erfolg im zwölften Saisonrennen in Spa aber nicht.

Diesen Sieg hat sich Nick Cassidy hart erarbeitet. Sehr hart. Umso süßer schmeckt der Erfolg im zwölften Saisonrennen in Spa. «Ich bin wirklich froh, dass ich das Potenzial endlich zeigen konnte. Es war ein unglaubliches Rennen. Ganz vorne zu starten und stark zu sein, hat mich sehr motiviert und ich wollte die Chance nutzen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden», sagte der AF-Corse-Pilot.

Von Platz drei gestartte, wurde Cassidy in der Anfangsphase in einen Zweikampf mit Polesetter René Rast verwickelt, nachdem der Gesamtführende Sheldon van der Linde die Führung übernommen hatte.

In Runde sieben kollidierten beide, als Rast vor der ersten Kurve nach außen zog. «Ich war ziemlich überrascht, wie hart er heute gefahren ist, aber ich hoffe, es war eine gute Show», sagte Cassidy zu der Szene: «Das war ein harter Treffer auf der rechten Seite.»

Kurz danach ging Cassidy an Rast vorbei. «Rein in Eau Rouge war er wirklich stark. Er blieb in Eau Rouge auf der Außenbahn, und das hat mich wirklich beeindruckt. Ich dachte, da bekomme ich ihn. Dann sind wir auch Seite an Seite runter nach Les Combes gefahren. Es war sehr wichtig, ihn dann zu überholen», so Cassidy.

Eine Vorentscheidung fiel beim Boxenstopp, als bei van der Linde etwas schieflief und Cassidy vor dem Südafrikaner wieder auf die Strecke kam. Mit kalten Reifen – und dem Messer zwischen den Zähnen.

«Ich habe die gutaussehende rote Maschine in meinem Rückspiegel gesehen. Ich habe gesagt: 'Jetzt muss ich Eau Rouge auf kalten Reifen voll nehmen, sonst kriegt er mich.' Es hat geklappt, aber es war eng», so Cassidy. Auch beim finalen Restart nach dem Ausfall von Rast konnte er van der Linde hinter sich halten.

«Ich bin jetzt schon lange in dieser Meisterschaft. Ich war nie für eine volle Saison hier, sondern hatte immer nur einzelne Auftritte. Und ich weiß, wie hart diese Meisterschaft ist», sagte Cassidy: «Die Jungs sind alle Weltklasse-Fahrer. Mitzumischen ist eine Sache, aber um den Sieg zu kämpfen ist noch spezieller.»


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