Nicht herumwurschteln

Von Marcus Lacroix
DTM
Dr. Ullrich: Mittelfristiges DTM-Commitment.

Dr. Ullrich: Mittelfristiges DTM-Commitment.

Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich über das neue DTM-Reglement ab der Saison 2011.

Das neue DTM-Reglement ab 2011 beschäftigt die Szene in besonderem Masse. Kommt dadurch ein neuer Hersteller? Wie werden die Autos aussehen? Wird es sich, wie etwa von BMW gewünscht, um ein GT- oder ein Tourenwagen-Reglement handeln?

Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich plädiert für die Beibehaltung von Silhouetten-Tourenwagen als bewährt günstige und attraktive Basis für die neuen Regeln und erteilt indirekt der Idee einer DTM mit GT2-Autos eine Absage: «Wir wollen sicherstellen, dass es wieder ein Tourenwagen-Reglement gibt, in dem man nicht an irgendwelchen Handicaps von verschiedenen Konzepten herumwurschteln muss, sondern den Grundgedanken der DTM in ein neues, attraktives Reglement kleiden», sagt der Österreicher im Interview mit der Fachzeitschrift SPEEDWEEK.

Ob ab 2011 dann zwei- oder viertürige Silhouetten über das Rohrrahmen-Chassis gestülpt werden, hält Ullrich für zweitrangig: «Das aktuelle Reglement hat viertürige Limousinen ebenso zugelassen wie zweitürige Coupés. Da eine Mischung problematisch sein kann, haben wir uns unter den zwei Herstellern darauf verständigt, entweder mit Limousinen oder Coupés zu fahren. Für uns war die DTM in den letzten Jahren ein wichtiger Faktor in der Promotion des Produkts A4. Das muss nicht für immer so bleiben. Aber derzeit stellt die Idee der DTM auch die Basis für das neue Reglement dar.»

Und was, wenn für 2011 kein dritter Hersteller kommt? Gegenfrage von Ullrich: «Was spricht dagegen, das am Nürburgring eingefrorene Reglement so lange weiter zu nutzen, bis einer kommt?» Der Audi-Sportchef sieht auch keinen Grund, am längerfristigen Verbleib seiner Marke in der DTM zu zweifeln: «Audi hat ein mittelfristiges Commitment zur DTM abgegeben, und wir würden uns nicht an den ganzen momentanen Aktivitäten wie der Gestaltung eines neuen Reglements beteiligen, wenn wir nicht die Absicht hätten, auch weiterhin dabei zu sein.»

Das ausführliche Interview mit Dr. Ullrich lesen Sie in der neuen Ausgabe von SPEEDWEEK. Ab Dienstag im Zeitschriftenhandel.

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