24h Le Mans 2020 unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Von Helmut Ohner
Endurance-WM
2020 wird das 24-Stunden-Rennen in Le Mans vor leeren Zuseherrängen stattfinden

2020 wird das 24-Stunden-Rennen in Le Mans vor leeren Zuseherrängen stattfinden

Zuerst musste das 24-Stunden-Rennen in Le Mans wegen der Coronavirus-Pandemie von Mitte April auf Ende August verschoben werden. Jetzt teilte der Veranstalter mit, dass Zuseher nicht zugelassen sein werden.

Mitte April hätte in Le Mans der dritte Lauf zur Endurance-Weltmeisterschaft 2019/2020 über die Bühne gehen sollen. Die Coronavirus-Pandemie, die neben Italien, Spanien und Großbritannien vor allem in Frankreich viele Todesopfer gefordert hat, machte eine Verschiebung des 24-Stunden-Rennens unumgänglich. Als neuer Termin wurde das letzte August-Wochenende festgelegt.

Wie der Motorrad-Weltverband FIM, der Promotor der Endurance-Weltmeisterschaft, Eurosport Events, sowie der Rennveranstalter Automobile Club l’Ouest (ACO) in einer Aussendung mitteilten, wird die 43. Auflage des Langstreckenklassikers auf dem Circuit Bugatti, der alljährlich an die 100.000 Zuschauer ins Department Sarthe lockt, hinter verschlossenen Türen stattfinden.

«Eine beispiellose Situation erfordert außergewöhnliche Maßnahmen. Das 24-Stunden-Rennen wird zwar hinter verschlossenen Türen stattfinden, aber es findet wenigstens statt, das ist das Wichtigste, vor allem für die der Weltmeisterschaft und dem Motorradsport im Allgemeinen. Es ist seltsam, ein Rennen ohne Fans auf der Strecke abzuhalten, aber wir werden unser Bestes geben», so Pierre Fillon, Präsident des Automobile Club de l'Ouest.

«Ich möchte dem Automobile Club l’Ouest dafür danken, dass wir dieses legendäre Ereignis auch dieses Jahr erleben dürfen, auch wenn es hinter verschlossenen Türen über die Bühne gehen wird. Wir begrüßen die unglaublichen Anstrengungen dieses großartigen Klubs und auch des Promotors Eurosport Events, der in gewohnter Weise für tolle Bilder sorgen wird», spart FIM-Präsident Jorge Viegas nicht mit lobenden Worten.

François Ribeiro, Leiter Eurosport Events: «Das ist wahrlich keine leichte Entscheidung für den ACO. Eine Veranstaltung hinter verschlossenen Türen widerspricht völlig den Werten des Motorrad-Langstreckenrennsports. Um die Teams zu schützen, hat die Kontinuität der WM in der aktuellen Gesundheitssituation absolute Priorität. Wir von Eurosport werden die Anstrengungen verdoppeln, um wieder eine tolle Fernsehübertragung zu liefern.»

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