Rom: Kein optimaler Saisonstart für Marijan Griebel

Von Toni Hoffmann
ERC
Marijan Griebel beim EM-Auftakt

Marijan Griebel beim EM-Auftakt

Ein paar Tage sind vergangen und Marijan Griebel hatte genügend Zeit, um die Rally di Roma Capitale, Saisonstart der Rallye-Europameisterschaft (ERC), gründlich zu analysieren.

Der Pfälzer wollte sich den Rost der mehrmonatigen Wettkampfpause bei einem Test am Dienstag vor der Rallye abschütteln, doch technische Probleme verkürzten die Kennenlernphase zwischen ihm und dem neuen Citroën C3 R5 erheblich. Entsprechend schwierig gestaltete sich die Anfangsphase der Rallye, die von hochsommerlichen Temperaturen, anspruchsvollen Asphaltprüfungen und einer extrem harten Konkurrenz gekennzeichnet war. «Wir konnten nicht das Tempo erreichen, das wir normalerweise haben», schildert Marijan Griebel. «Dann hatten wir auch noch einen Reifenschaden und lagen deutlich hinter den Top-10 zurück.»

Auch am zweiten Tag änderte sich an dieser Situation wenig, mit dem 18. Platz in der Endabrechnung wurde der Ex-Junior-Europameister deutlich unter Wert geschlagen. «Leider ist die Rallye natürlich nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt und erhofft haben», so Marijan Griebel. «Wir haben in den letzten Tagen einige Dinge besprochen und analysiert. Das betrifft nicht nur das Fahrzeug und dessen Abstimmung, sondern auch meine persönliche Leistung.»

Marijan Griebel weiter: «Der Citroën C3 R5 ist ein super Auto und Sainteloc ein hochklassiges Team, deshalb bin ich mir sicher, dass wir beim nächsten Lauf wieder um einen Platz unter den Top-10 kämpfen können. In solchen Momenten möchte ich mich umso mehr bei meinen Partnern und den Fans für die Unterstützung bedanken und hoffe, möglichst bald wieder eine bessere Performance zeigen zu können.»

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