Marijan Griebel bereit für die erste Herausforderung

Von Toni Hoffmann
ERC
Marijan Griebel am Citroën C3 R5

Marijan Griebel am Citroën C3 R5

Endlich geht es wieder los, mit der Rallye di Roma Capitale (25. bis 26. Juli) beginnt am kommenden Wochenende die neue Saison der Rallye-Europameisterschaft (ERC).

Marijan Griebel startet nicht nur zum ersten Mal mit einem Citroën C3 R5, auf ihn warten in der Rally2-Klasse über 40 starke Konkurrenten.

Die Mühen der Veranstalter wurden belohnt. Die Rally di Roma Capitale, in diesem Jahr verspäteter Saisonauftakt der Rallye-Europameisterschaft, glänzt mit einem starken Teilnehmerfeld. Insgesamt 85 Teams haben sich für den Lauf rund um die italienische Hauptstadt angemeldet und fast die Hälfte davon sitzt in einem Fahrzeug der Top-Klasse 'Rally2' (ehemals R5).

«Die Konkurrenz ist unglaublich stark», bewertet Marijan Griebel die Nennliste und zeigt sich trotz der namhaften Konkurrenz gewohnt motiviert. «Wir wollen uns nicht verstecken und möglichst nah an der Spitze sein.»

Damit die Rallye di Roma Capitale in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie überhaupt stattfinden kann, haben sich die Veranstalter eine ganze Reihe von Maßnahmen ausgedacht, um die erforderlichen Genehmigungen zu bekommen. Unter anderem müssen sich Zuschauer im Vorfeld registrieren und bekommen spezielle Plätze zugewiesen. Auch nach der Rallye, übrigens die erste große internationale Veranstaltung seit langer Zeit mit Besuchern, müssen die Fans Auskunft über ihren Gesundheitszustand geben.

Kurzer Test zum Kennenlernen

Für Marijan Griebel begann die Rom-Woche mit einem Test seines neuen Citroën C3 R5, der vom bekannten Sainteloc-Team eingesetzt wird. «Mein letzter Einsatz in einem Rally2-Auto liegt bereits elf Monate zurück. Daher ist es für uns besonders wichtig, die Testmöglichkeiten, die wir vor jeder Rallye haben, optimal auszunutzen», erklärte der Pfälzer an dessen Seite erneut Pirmin Winklhofer als Beifahrer agieren wird. «Bei unserem Test konnten wir einige Kilometer mit dem C3 R5 abspulen und am Setup arbeiten.»

Insgesamt 15 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 197,8 Kilometern liegen vor dem Duo, los geht es am Samstag um 9:13 Uhr. «Die Strecken des ersten Tages schätze ich als sehr anspruchsvoll ein, zudem dürfte das Plattfußrisiko recht groß sein», beschreibt Marijan Griebel. «Wir hoffen einen guten Rhythmus zu finden und dann wird man sehen, wo wir in diesem beeindruckenden Feld stehen werden.»

Welcher Platz für Marijan Griebel herausspringen wird, entscheidet sich am Sonntag ab 17:15 Uhr. Dann startet die letzte Wertungsprüfung der Rallye di Roma Capitale.

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