Pole für Zuber / Hennerici nach Abbruch

Von Christian Freyer
Auf dem Weg zur Pole Position - Andreas Zuber / Phoenix Carsport

Auf dem Weg zur Pole Position - Andreas Zuber / Phoenix Carsport

Die Rennleitung bricht das Qualifying nach dem Unfall von Natacha Gachnang ab, die Startpositionen entsprechen dem Stand des ersten Qualifying bis zum Abbruch.

Eigentlich sollte in dieser Saison ein neuer Qualifikationsmodus eingeführt werden. Ein dreigeteiltes Training, bei dem die langsamsten acht Fahrzeuge nach jedem Abschnitt heraus fallen sollten. Doch ein schwerer Unfall von Natacha Gachnang zwei Minuten vor Ende des ersten Qualifyingabschnitts beendete das Zeittraining frühzeitig. Die Schäden an der Streckenbegrenzung nach dem Einschlag konnten nicht zeitnah behoben werden.

Bis dahin hatte es ein Zeitenfeuerwerk beginnend von knapp über 2.09er Runden runter auf die Pole Zeit von 2.06,780 Minuten gegeben. Michael Krumm im Sumo Power GT Nissan GT-R war zunächst der dominierende Mann auf der Piste, wurde dann aber vom Vitaphone Racing Duo Andrea Bertolini (#1) und Enrique Bernoldi (#2) von der Spitze verdrängt. Erst kurz vor Halbzeit des Qualifying griff die Hexis Mannschaft in Form von Frederic Makowiecki ins Geschehen ein. 2.07,705 Minuten hiess die erste verwertbare Rundenzeit des Franzosen, die dann aber von Andreas Zuber pulverisiert wurde.

Zum ersten Mal auf neuen Reifen unterwegs bei dieser Veranstaltung ging Zuber sofort auf 100% und fuhr eine Sekunde schneller als der dann zweitplatzierte Makowiecki. «Ich war überrascht welche Zeit ich auf Anhieb mit den neuen Reifen fahren konnte», so Zuber nach dem Qualifying. «Das hatte ich so extrem nicht erwartet. Unser Ziel für das Qualifying Race morgen kann nun nur heißen unter den Top 3 abzuschließen, da wir im Hauptrennen ja 10 Plätze nach hinten versetzt werden. Und wir müssen sehen, dass wir unsere Reifen dabei nicht überhitzen. »

Das Qualifyingrennen am Samstag werden die jeweils zweiten Piloten beginnen. Somit hat Marc Hennerici morgen die Aufgabe von der Pole Position zu starten. «Ich denke wir haben morgen eine gute Chance, da ich die beiden direkt hinter mir startenden Fahrer als etwas schwächer einschätze», gab sich Hennerici zuversichtlich.

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