FIA GT1 WM: Makowiecki holt die Pole für McLaren

Von Christian Freyer
FIA GT1
Auf dem Weg zur Pole Position - Fred Makowiecki im Hexis McLaren

Auf dem Weg zur Pole Position - Fred Makowiecki im Hexis McLaren

In seiner letzten gezeiteten Runde schob Makowiecki seinen Hexis McLaren auf die Pole Position. Buurman im Vta4One BMW Z4 Zweiter vor Pavlovic im Ford GT.

Zum ersten Mal in dieser Saison konnten beide Hexis Racing McLaren ein problemloses Qualifying absolvieren. Die um rund 10-12 Grad niedrigeren Außentemperaturen im Vergleich zum freien Training am Freitag halfen enorm, zudem hat man die Elektronik langsam im Griff. Im Q1 fuhren sowohl Makowiecki als auch Demoustier im zweiten MP4-12C gerade so schnell wie nötig, um ins Q2 zu kommen. Allerdings hätte es dieser Anstrengung nicht gebraucht. Denn Exim Bank Team China Pilot Benjamin Lariche landete mit seinem Porsche im Kies uns besetzte damit früh den letzten Platz. Tomas Enge im Reiter Lamborghini war Schnellster im Q1 vor Buurman und Stippler (WRT Audi).

Im Q2 entwickelte sich das Zeitenniveau enorm weiter. Reichten am Freitag und im Q1 noch tiefe 2.03er Runden, kam man im Q2 um 2.02er Runden nicht herum. Mike Parisy (Exim Bank Team China Porsche) führte zunächst, ehe die Session mit roter Flagge unterbrochen werden musste. Darryl O´Young hatte die Heckschürzes eines Reiter Lamborghini abgestriffen und ungünstig auf der Piste liegengelassen.

Nach Wiederaufnahme des Trainings war es dann Matteo Cressoni, der im Sunred Ford GT mit 2.02,417 min die Bestzeit vor Vilander (AF Corse Ferrari) und Bartels (Vita4One BMW) setzte. Stef Dusseldorp klassierte den schnellsten McLaren auf Rang 4. Nicht mehr für die Top 8 infrage kamen die All-nkl.com Münnich Mercedes von Basseng / Winkelhock (P10) und Jäger / Pastorelli (P14). «Wir haben wirklich Druck gemacht und sind meiner Meinung nach schon über dem Limit gefahren», meinte Teammanager und Fahrer Marc Basseng. «Dennoch sind wir immer noch zu weit von der Pace der Führenden weg. Wir müssen nun im Rennen gut aussehen und Punkte holen. Dabei bauen wir auf die Konstanz des SLS.».

Raus auch beide Lamborghini. Während die Ursache bei O´Young an den Folgen des Kiesaufenthaltes lag, nahm Albert von Thurn und Taxis die Schuld auf sich. «In meiner ersten schnellen Runde habe ich einen kleinen Fahrfehler gemacht. Die zweite Runde war dann durch einen Dreher von einem Porsche vor mir nichts und schliesslich habe ich noch mal einen Fehler gemacht. Das Auto war heute sicher für wesentlich mehr gut», so der Regensburger.

Der sich drehende Porsche ging auf das Konto von Mike Parisy, der so mit Rang 11 vorlieb nehmen musste. Der letzte und entscheidende Qualifying Abschnitt begann dann mit einem sehr großen Aha Moment für Stephane Ortelli. Er leistete sich einen kapitalen Abflug, schlug jedoch nirgendwo an. Ortelli hatten den Grip an der Hinterachse verloren und besuchte erst rechts, dann links der Strecke je ein Kiesbett. Rang 8 also soweit.

Die Spitze hatte sich Yelmer Buurman im Vita4One Z4 gesichert, was auch wie eine zementierte Pole Positionaussah. Pavlovic im Ford GT lag sechs Zehntel Sekunden zurück und die Flagge war bereits gefallen. Als Letzter noch auf einer schnellen Runde unterwegs war Fred Makowiecki im Hexis McLaren. Der 31-Jährgie Franzose aus Paris legte alles in eine Waagschale und knackte Buurmans schnellste Runde um knapp drei Zehntel und fuhr mit 2.01,652 min die bis dato beste Zeit des Wochenendes. «Nachdem wir bei den ersten drei Veranstaltungen jedes Mal Probleme im oder vor dem Qualifying hatten, sind wir zum ersten Mal richtig gut durchgekommen», freutesich Makoviecki.

Trotz knapp verlorener Pole Position glücklich waren Yelmer Buurman und Michael Bartels. «Das Team hat bis eine halbe Stunde vor Beginn des Qualifying den Motor gewechselt und die ganze Nacht durch gearbeitet», erzählte Buurman.«Obwohl wir viel Fahrzeit am Freitag verloren haben ist unser Setup ganz gut, das Auto sehr harmonisch. Im Rennen dürfte der Reifenfaktor noch sehr interessant werden. Heute wollen wir erst mal sichere Punkte holen, das wird zum Saisonende noch wichtig sein», ergänzte Bartels.

Nach Rang 8 im Qualifying von Navarra, stellten Pavlovic / Cressoni den Ford GT dieses Mal auf die dritte Position. «Mehr konnten wir hier einfach nicht erwarten. Das ist quasi mein Heimrennen hier und ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis», schilderte Milos Pavlovic. Frank Stippler qualifizierte den schnellsten Audi auf Rang 4.

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