Zandvoort: Eine Mercedes-Strecke?

Von Oliver Runschke
FIA GT Series
Trumpfen die Mercedes SLS AMG bei der dritten Runde der FIA GT Series auf dem Dünenkurs von Zandvoort auf?

Die ersten beiden Veranstaltungen der FIA GT Series in diesem Jahr dominierten Mittelmotorsportwagen: In Nogaro teilten sich McLaren und Audi die Siege, in Zolder Audi und Lamborghini. Das beste Ergebnis für einen Mercedes SLS AMG war ein dritter Platz von Maximilian Buhk und Alon Day (HTP Motorsport) in Nogaro. Die Mercedes-Teams HTP und Seyffarth Motorsport setzen grosse Hoffnungen auf das Rennen in Zandvoort. Die Strecke kommt dem Flügeltürer entgegen, schon in der FIA GT3-EM 2011 und im ADAC GT Masters 2012 waren die SLS AMG auf dem Dünenkurs gut sortiert. 

«Zandvoort ist eine Strecke, die dem Mercedes sehr gut liegt», weiss HTP-Pilot Maximilian Buhk, der bereits im vergangenen an der Nordseeküste im ADAC GT Masters im Flügeltürer unterwegs war. «Der Mercedes SLS AMG war in Zandvoort immer sehr schnell und ist sehr reifenschonend. Der Asphalt in Zandvoort ist sehr aggressiv zu den Reifen. Über die Distanz könnte das ein Vorteil für uns sein, allerdings müssen die in den beiden Rennen ja auch nur 30 Minuten halten.»

Dass man mit dem SLS AMG in den Niederlanden rechnen muss, bestätigt das Ergebnis aus dem ersten freien Training. Buhk lag zusammen mit Teamkollege Alon Day knapp 0,4 Sekunden hinter Audi-Pilot Laurens Vanthoor (WRT), der die Bestzeit setzte. Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev (HTP) waren Dritte in ihrem in der Pro-Am-Klasse gemeldeten Daimler.

Jan Seyffarth fuhr am Freitagmorgen mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Karun Chandhok in dem Zweiten in der gesamtsiegfähigen Pro-Klasse genannten Mercedes SLS AMG mit 0,734 Sekunden Rückstand auf Rang acht. «Ich bin die Zeit auf alten Reifen gefahren, von da her geht das in Ordnung und wir wissen, dass wir noch zulegen können. Allerdings werden die Audi auch hier wieder sehr stark sein, die R8 sind mittlerweile überall sehr schnell. Von der Theorie müssten die BMW Z4 GT3 in Zandvoort auch gut sein, allerdings schien das Team bei den ersten Veranstaltungen noch nicht komplett aussortiert gewesen zu sein. Ich bin optimistisch für dieses Wochenende.»

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