Für WEC und ELMS: Porsche liefert zehn 911 RSR aus

Von Oliver Müller
FIA WEC
Gruppenbild in Weissach: Zehn Porsche 911 RSR zur Auslieferung an Kunden

Gruppenbild in Weissach: Zehn Porsche 911 RSR zur Auslieferung an Kunden

Boost für die internationale GTE-Klasse. Porsche bleibt der Kategorie derzeit noch treu und hat das Kundenprogramm mit dem 911 RSR weiter im Blick. Gerade wurden zehn Fahrzeuge an Teams abgegeben.

Gute Nachrichten für die GTE-Klasse, die derzeit in der Sportwagen-WM (FIA WEC) und der European Le Mans Series (ELMS) genutzt wird. Porsche hat weiterhin Gefallen an der Kategorie und fügt für die neuste Variante des 911 RSR nun auch Kundenautos hinzu. So hat der schwäbische Hersteller gerade die Auslieferung von zehn Kundenfahrzeugen bestätigt.

Diese sollen gemäß Porsche in der FIA WEC und der ELMS zum Einsatz kommen. Grundsätzlich sind die GTE-Boliden (unter der Bezeichnung GTLM) auch in der amerikanischen IMSA-Serie startberechtigt, doch eine Verwendung von RSR-Kundenfahrzeugen im amerikanischen Championat hat Porsche in Zusammenhang mit der nun erfolgten Auslieferung nicht bestätigt.

Derzeit ist allerdings noch unklar, welche Rennställe die zehn 911 RSR erhalten werden. Das Proton-Team rund um die Familie Ried soll vier Exemplare geordert haben. Für die restlichen sechs kämen von der Theorie her Teams wie Project 1 oder auch Gulf Racing in Frage, die mit der Vorgänger-Version aktuell im Einsatz in der FIA WEC sind.

Beim ausgelieferten Modell handelt es sich um die 2019er Variante des 911 RSR. Diese feierte beim Prologue der FIA WEC in Barcelona im Sommer 2019 ihr Debüt. Porsche setzt in der Saison 2019/20 zwei Werkswagen in der FIA WEC ein. Mit Start der IMSA-Saison 2020 in Daytona wurde das 2019er Modell auch dort (ebenfalls zwei Werkswagen) verwendet. Dieses Programm wird zum Ende der Saison 2020 jedoch eingestellt. In der ELMS und der Am-Wertung der FIA WEC ist das 2019er Fahrzeug jedoch erst ab 2021 erlaubt. Somit kam es nun erst zur entsprechenden Auslieferung.

Im Moment stellt sich aber auch die grundsätzliche Frage, wie es mittelfristig mit der GTE-Kategorie weitergeht. Ford ist Ende 2019 aus der Klasse ausgeschieden. BMW hat (ebenfalls im Vorjahr) sein WEC-Engagement beendet und fährt mit dem M8 GTE nur noch in der IMSA. Außerdem sind noch Aston Martin, Corvette und Ferrari im GTE-Betrieb unterwegs.

Ab 2022 beginnt im GT-Sport wieder ein neuer Homologationszyklus. Hinter den Kulissen gibt es an einigen Stellen Gedankenspiele, die GTE-Kategorie nicht weiterzuführen, sondern sich komplett auf den GT3-Standard zu konzentrieren. Definitive Entscheidungen sind diesbezüglich aber noch nicht getroffen.

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