Richard Mille Racing Team hört nach drei Saisons auf

Von Oliver Müller
Der Oreca 07 vom Richard Mille Racing Team

Der Oreca 07 vom Richard Mille Racing Team

Der Rennstall war mit einem Oreca 07 in der LMP2-Klasse unterwegs. Zunächst wurde in der European Le Mans Series (ELMS) gefahren und dann in der WEC. Das WEC-Finale in Bahrain war somit der letzte Auftritt des Projekts.

Das Richard Mille Racing Team hört auf und wird 2023 nicht mehr in der FIA WEC mit dabei sein. Damit geht eine Geschichte zu Ende, die vor rund drei Jahren begann. Das Richard Mille Racing Team hatte es sich seinerzeit zum Ziel gesetzt, Rennfahrerinnen im Motorsport zu fördern. Das gelang, doch nun ist das Projekt vorbei.

In der Saison 2020 war das Richard Mille Racing Team mit einem Oreca 07 in der European Le Mans Series (ELMS) unterwegs. Am Steuer saßen Tatiana Calderon, Sophia Floersch und Beitske Visser. Mit diesem Trio wagte das Team 2021 schließlich auch den Schritt in die Sportwagen-WM (FIA WEC). Zur Saison 2022 gab es dann eine komplette Umbesetzung im Cockpit. Lilou Wadoux, Sébastien Ogier und Charles Milesi wurden verpflichtet. Nach den 24 Stunden von Le Mans übernahm Paul-Loup Chatin den Platz von Ogier.

Die technische Betreuung des Oreca wurde jedoch nicht selbst durchführt, sondern von Signatech gemacht. Der Rennstall von Philippe Sinault war früher vor allem aus dem Formelsport bekannt, ist aber bereits seit vielen Jahren auch im Sportwagen unterwegs. Beispielsweise kümmert sich Signatech auch um den WEC-Einsatz von Alpine.

Bis 2022 setzte Signatech den Alpine A480 in der Hypercar-Klasse der FIA WEC ein. Dieses Fahrzeug ist ein alter Oreca-LMP1, der 2023 jedoch nicht mehr startberechtigt ist. Alpine entwickelt gerade einen neuen Prototypen basierend auf dem LMDh-Reglement. Dieser soll ab 2024 zum Einsatz kommen. Für das Übergangsjahr 2023 wird Signatech (aller Voraussicht nach) in der LMP2-Klasse antreten und dort 1-2 Oreca einsetzen, bevor ab 2024 dann mit dem Alpine-LMDh Gas gegeben wird.

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