Vettel: Kampf bis zum Ende

Von Peter Hesseler
Formel 1
Vettel hat das verkorkste Belgien-Rennen abgehakt

Vettel hat das verkorkste Belgien-Rennen abgehakt

Der Red-Bull-Racing-Pilot beschreibt die speziellen Schwierigkeiten der Strecke von Monza und erklärt, dass er den Titelkampf entschlossen weiter führen wird.

Red-Bull-Racing-Pilot [*Person Mark Webber*] hat in Spa die WM-Führung an [*Person Lewis Hamilton*] verloren, aber mit drei Punkten Rückstand vor dem Grossen Preis von Italien (12. September) nicht seinen Realismus: «Ich liebe die Art, wie sich die Piste ihren Weg durch den Park ebnet», sagt der Australier, um gleich zur Sache zu kommen: «In Monza wird mehrfach schwer gebremst, das ist hart für das Auto, aber wir können ein gutes Ergebnis erzielen. Dabei haben wir vielleicht mehr Konkurrenz als sonst, denn neben Ferrari und McLaren-Mercedes sind auch Renault und Force India hier gut für Spitzenplätze.»

Sein Teamkollege [*Person Sebastian Vettel*] geht den Italien-GP nach seiner vielbeschriebenen Nullrunde in Belgien (Unfall mit Button) trotz 31 Punkten Rückstand locker wie immer an: «Ich habe hier vor allem zwei Erinnerungen an Monza, meinen ersten Sieg 2008 und meine erste Pole-Position im gleichen Jahr. In Monza herrscht eine einmalige Atmosphäre, und der Kurs ist eine grosse Herausforderung. Er ist einzigartig wegen seiner langen Geraden, auf denen wir über 300 km/h erreichen. Und es gibt berühmte Kurven wie die Parabolica und die beiden Lesmos. Die sind schneller als die ersten Schikanen, müssen aber hart angebremst werden. Entscheidend ist die Fahrzeugstabilität und der Luftwiderstand. Es wird nicht einfach für uns, wegen der langen Geraden, aber ich bin mir sicher, dass wir bis zum letzten Meter kämpfen werden.»

Das bezieht der Hesse durchaus auf den gesamten restlichen Verlauf der WM. In der aktuellen Printausgabe von SPEEDWEEK erklärt er auch, wieso: «Es gibt noch fünf Rennen (Anmerkung der Redaktion: er meint natürlich sechs), und man hat ja gesehen, wie schnell etwas passieren kann. Monza wird für uns schwer werden aber ich glaube, dass wir zumindest auf das Podium fahren können. Ich denke, dass noch alles drin ist.»

Bezüglich seines Missgeschicks von Belgien sagt er: «Man muss einfach, nachdem man über das Vorgefallene nachgedacht hat und seine Lehre gezogen hat, den Fall abhaken und nach vorne schauen.»

Der WM-Zweite von 2009 äussert sich in SPEEDWEEK explizit zu seinen Fehlern, zum Druck und darüber, ob er jetzt wie gewohnt attackieren oder eher zurückstecken wird.

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