Franz Tost: «Barcelona ist ein guter Kompromiss»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
AlphaTauri-Teamchef Franz Tost

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost zieht nach den ersten Testtagen in Barcelona eine positive Zwischenbilanz und erklärt, warum er die verkürzte Vorsaison-Testzeit für einen guten Kompromiss hält.

Der Name ist neu, aber der Anspruch ist der gleiche geblieben: AlphaTauri-Teamchef Franz Tost weiss: «Schwester- oder Bruder-Team – egal, wie man es nennen mag, letztlich geht es immer darum, eine gute Performance zu zeigen, das ist das Einzige, was zählt.» Am Rande der Testfahrten in Barcelona sprach der Tiroler über den neuen Auftritt des Rennstalls aus Faenza, der bisher unter dem Namen Toro Rosso angetreten ist und als Nachwuchsschmiede für das Red Bull Racing-Team galt.

«Ich habe uns nie als Zweitligisten gesehen, wir haben immer viel Aufwand in dieses Team gesteckt und ich denke, wir haben in den letzten Jahr auch eine gute Leistung zeigen können», fügt Tost gewohnt offen an. «Wir konnten in diesem Winter einen grossen Fortschritt machen, genauso wie unser Motorenpartner Honda. Dass wir nun schon im dritten Jahr der Zusammenarbeit sind, ist sehr hilfreich, so konnten wir etwa bei die Unterbringung des Motors und aller Komponenten im Chassis optimieren. Wie viel das wert ist, hängt letztlich auch von den anderen Herstellern ab. Da müssen wir die ersten zwei, drei Rennen abwarten, um ein klareres Bild zu haben.»

Und was sagt der 64-Jährige zur verkürzten Testzeit? Sind sechs Tage genug, um sich auf die Saison vorzubereiten: «Es kommt darauf an, wen man fragt. Die Ingenieure würden am liebsten Tag und Nacht testen, fragt man aber die Finanzverantwortlichen, dann würden sie am liebsten alle Tests streichen, weil es eine ziemlich teure Angelegenheit ist.»

«Natürlich ist es für junge Piloten etwas schwieriger, aber zu Beginn der Saison testet man keine Junioren, während und nach der Saison können sie eine Chance bekommen. Aber sechs Tage sind finanziell und technisch ein guter Kompromiss.» Genauso wie die Wahl der Teststrecke, seit Jahren nutzen die Teams den Rundkurs von Barcelona, um ihre Renner vor dem Saisonstart abzustimmen. «Auch das ist ein guter Kompromiss, denn die Piste ist nahe am Flughafen und man ist schnell in London und anderen Städten. Jerez ist mit Blick auf die Logistik etwas komplizierter. Barcelona bietet auch alles, was man braucht, um ein Auto zu testen. Ausserdem haben wir Glück mit dem Wetter, ich denke, es ist ein guter Ort, um zu testen.»

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