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Fehlender Ferrari-Speed: Vettel nicht überrascht

Das Ferrari-Duo war am Trainingsfreitag in Belgien 1,317 sec langsamer als noch vor einem Jahr. Im Gegensatz zu Sebastian Vettel, der sich nicht überrascht zeigte, wunderte sich Charles Leclerc über den Unterschied.

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"Ich ziehe keinen Vergleich zum letzten Jahr, aber wahrscheinlich ist das wenig überraschend", winkte Sebastian Vettel ab, als er auf den grossen Speed-Unterschied von Ferrari angesprochen wurde. Denn die roten Renner aus Maranello waren am letztjährigen Trainingsfreitag ganze 1,317 sec schneller als beim heutigen Auftakt auf dem Circuit de Spa-Francorchamps. Vettel fehlten am Ende 1,939 sec auf die Bestzeit von Max Verstappen, das reichte nur für Platz 17 hinter dem Ferrari-befeuerten Alfa Romeo-Duo und hinter George Russell im Williams.

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Leclerc schaffte es mit 1,696 sec Rückstand auf Position 15 – und wunderte sich hinterher: "Das war ein sehr schwieriger Tag und ich denke, es ist wohl eine Überraschung, dass wir speziell im zweiten Training so weit hinten gelandet sind. Denn wir haben viel ausprobiert. Am Anfang habe ich etwas Aggressives mit dem Abtriebsniveau ausprobiert, das nicht wirklich funktioniert hat, deshalb kehrten wir wieder davon ab."

"Derzeit fehlt es uns schlicht an Speed, deshalb müssen wir hart arbeiten, um wieder aufholen zu können. Es fühlt sich natürlich nicht gut an und es ist traurig, Ferrari so weit hinten zu sehen. Aber als Fahrer müssen wir weiterhin unser Bestes geben und das tun ich und Seb auch", seufzte der Monegasse, der auch unumwunden gestand: "Heute hat uns die Fahrzeug-Balance die grössten Kopfzerbrechen bereitet."

Vettel stimmte ihm zu: "Das Auto war schwierig zu fahren." Deshalb suche man nach Möglichkeiten, das Set-up zu verbessern, fügte der vierfache Champion an. "Wir haben am Nachmittag viel ausprobiert", berichtete auch er. "Aber wir müssen nun wieder neu anfangen und etwas anderes probieren. Ich bin mir sicher, dass es morgen etwas besser laufen wird."

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2. Training, Belgien

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12. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,082

13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1,117

14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1,152

15. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,696

16. George Russell (GB), Williams, +1,719

17. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,939

18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,030

19. Romain Grosjean (F), Haas, +2,090

20. Kevin Magnussen (DK), Haas, +2,498

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