Mattia Binotto: «Vettel fehlt das Vertrauen ins Auto»

Von Agnes Carlier
Formel 1
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto spricht über die Performance seiner Schützlinge Charles Leclerc und Sebastian Vettel. Der Italiener erklärt auch, warum er in Monza mit einem besseren Wochenende als in Spa rechnet.

In Belgien gab es für das Ferrari-Team keine frischen WM-Punkte, Sebastian Vettel und Charles Leclerc mussten sich mit den Positionen 13 und 14 begnügen, und auch vor dem Monza-Heimspiel der Roten warnte das Duo, dass man mit einem schwierigen Wochenende rechne. «Wir dürfen keine Wunder erwarten», mahnte etwa Charles Leclerc.

Teamchef Mattia Binotto ist dennoch überzeugt, dass der Rennstall aus Maranello auf dem Highspeed-Kurs im königlichen Park besser abschneiden wird als auf der Ardennen-Achterbahn von Spa. «In Belgien offenbarten sich die Schwächen unseres Autos, die Motorenleistung und die aerodynamische Effizienz waren dort wichtig, deshalb hat es uns nicht überrascht, dass wir schlecht abgeschnitten haben.»

Der Italiener übte sich in Selbstkritik und betonte, dass man das Wochenende sicherlich besser hätte abschliessen können, hätte man am Freitag einen besseren Auftakt erlebt. «Denn wenn man weit hinten im Feld startet, ist das Rennen sehr viel schwieriger. Wir hätten also einen besseren Job machen können, aber es wäre ohnehin nicht einfach geworden, da bin ich mir sicher», erklärte der Ingenieur, der auch die Hoffnung aussprach, dass die WM-Runde in Belgien der Tiefpunkt für sein Team war.

Binotto sprach auch über die Performance seiner beiden Fahrer und schwärmte mit Blick auf Leclerc: «Er ist derzeit unglaublich schnell, das ist selbst für einen vierfachen Weltmeister eine echte Herausforderung.» Und über Vettel, der das Ferrari-Team nach dieser Saison verlässt, sagte er: «Sebastian fehlt das Vertrauen ins Auto. Wir wissen aber, dass er auf dem Niveau von Charles unterwegs sein kann.»

2. Training, Italien

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:20,192 min
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +0,262 sec
3. Lando Norris (GB), McLaren, +0,897
4. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +0,929
5. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,036
6. Carlos Sainz (E), McLaren, +1,121
7. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,184
8. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1,197
9. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,311
10. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +1,402
11. Esteban Ocon (F), Renault, +1,505
12. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,541
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, 1,594
14. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1,691
15. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1,888
16. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1,896
17. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1,955
18. Romain Grosjean (F), Haas, +2,062
19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,633
20. George Russell (GB), Williams, +2,735

WM-Stand Fahrer nach 7 von 17 Rennen

1. Hamilton 157 Punkte
2. Verstappen 110
3. Bottas 107
4. Albon 48
5. Leclerc 45
6. Norris 45
7. Stroll 42
8. Ricciardo 33
9. Pérez 33
10. Ocon 26
11. Sainz 23
12. Gasly 18
13. Vettel 16
14. Nico Hülkenberg (D) 6
15. Giovinazzi 2
16. Kvyat 2
17. Magnussen 1
18. Räikkönen 0
19. Latifi 0
20. Russell 0
21. Grosjean 0

Marken
1. Mercedes 264
2. Red Bull Racing 158
3. McLaren 68
4. Racing Point 66 (81)*
5. Ferrari 61
6. Renault 59
7. AlphaTauri 20
8. Alfa Romeo 2
9. Haas 1
10. Williams 0

* 15 Punkte Abzug wegen Einsatzes illegal kopierter Bremsbelüfung

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