Leclerc: Auf den Spuren von Michael Schumacher?

Von Agnes Carlier
Formel 1
Geht es nach Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, kann Charles Leclerc den gleichen Karriere-Weg wie einst Michael Schumacher gehen. Er spreche oft mit dem Monegassen über den Rekord-Weltmeister, verrät der Italiener.

Seit dem vergangenen Jahr tritt Charles Leclerc in den Farben von Ferrari in der Königsklasse des Vierradsports an, denn nach nur einem Lehrjahr wurde der heute 22-Jährige ins Team der Scuderia befördert. Für das Vertrauen bedankte er sich in der ersten gemeinsamen Saison mit zwei Siegen, den zweiten davon fuhr er im letztjährigen Monza-Heimspiel ein, nach dem er sich von den Tifosi feiern liess.

Viel ist seither geschehen, die Coronakrise sorgt dafür, dass in diesem Jahr nur Pappfiguren auf den Tribünen zu sehen sind – und die Ferrari-Piloten haben keine Chance auf einen Spitzenplatz. Der älteste GP-Rennstall der Welt befindet sich in einer Formkrise, deren Überwindung Jahre dauern könnte, wie die Team-Verantwortlichen warnen.

Da stellt sich die Frage, wie lange sich der junge Monegasse gedulden kann. Teamchef Mattia Binotto hofft, dass sein Schützling viel aus dieser schwierigen Phase lernt, wie er im Interview mit den Kollegen des «Corriere della Sera». «Er wuchs mit uns auf und kennt die Werte von Ferrari, er ist dem Team sehr nah. Er gehört zu einer speziellen Familie und das weiss er auch.»

«Dieses Jahr ist wichtig, ich denke, eines Tages wird er zurückblicken und sagen können: ‚Diese Schwierigkeiten waren nützlich für mich‘», fügte der Ingenieur an, der überzeugt ist, dass Leclerc den gleichen Weg wie einst Michael Schumacher mit den Italienern gehen kann. «Er hat das nötige Talent und er wächst in dieser schwierigen Zeit auch als Leader. Ich spreche oft mit ihm über Schumacher, der 1996 ins Team kam und 2000 Champion wurde. Er kann auch diesen Weg gehen.»

Qualifying, Italien

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:18,887 min  
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +0,069 sec
3. Carlos Sainz (E), McLaren, +0,808
4. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +0,833
5. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,908
6. Lando Norris (GB), McLaren, +0,933
7. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +0,977
8. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1,162
9. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1,203
10. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1,290
11. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,282
12. Esteban Ocon (F), Renault, +1,347
13. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,386
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +2,039
15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +2,686
16. Romain Grosjean (F), Haas, +2,252
17. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +2,264
18. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +2,319
19. George Russell (GB), Williams, +2,700
20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,830

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