AlphaTauri: Ab 2021 im Windkanal von Red Bull Racing

Von Adam Cooper
Formel 1
Pierre Gasly (AlphaTauri) vor Alex Albon (Red Bull Racing)

Pierre Gasly (AlphaTauri) vor Alex Albon (Red Bull Racing)

​Das geänderte Formel-1-Reglement führt dazu, dass AlphaTauri ab 2021 im gleichen Windkanal wie Red Bull Racing arbeiten kann. Christian Horner glaubt – AlphaTauri wird wesentlich zulegen.

Der AlphaTauri-Rennstall arbeitet derzeit im eigenen Windkanal in Bicester, mit Modellen in Grösse von 50 Prozent, während alle anderen Rennställe längst zu 60-Prozent-Modellen übergegangen sind. In England hat AlphaTauri 100 Angestellte, die sich um die Aerodynamik kümmern. Aber ab 2021 ändert sich in der Königsklasse Vieles. So werden beispielsweise die Windkanalstunden beschnitten, und das wiederum führt dazu, dass im Windkanal von Red Bull Technology in Bedford Kapazitäten frei werden, wo die Autos von Red Bull Racing entwickelt werden. Technikchef Jody Egginton hatte im Frühling bereits angedeutet, dass AlphaTauri im Kanal von Bedford arbeiten könnte.

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner sagt nun: «Der Rennstall ist Anfang 2020 als neue Marke präsentiert worden, aus Toro Rosso ist AlphaTauri geworden, und das Team hat Ziele, welche über jene von Toro Rosso hinausgehen. Das neue Reglement erlaubt Synergien, wie etwa das Teilen des Windkanals. Das ist aus finanzieller Sicht sinnvoll. AlphaTauri wird also von den gleichen Möglichkeiten profitieren können, das ist ganz wichtig, gerade auch im Hinblick auf die Entwicklung der neuen Rennwagengeneration für 2022.»

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost: «Wenn wir mit 60-Prozent-Modellen arbeiten können, dann bedeutet das präzisere Daten. Und wir haben immer betont, dass mehr Synergien im Sport wichtig wären, um Geld zu sparen und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.»

Der Tiroler weiter: «Unser Team ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Wir zeigen stabil bessere Leistungen, die Autos sind standfester, mehr Synergien – das alles bietet für uns nur Vorteile.»

Toskana-GP 2020, Mugello

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:31:55,955h
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +4,942 sec
3. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +7,910
4. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +10,476
5. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +15,638
6. Lando Norris (GB), McLaren, +18,931
7. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +21,751
9. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +27,785
8. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +29,247
10. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +29,595
11. George Russell (GB), Williams, +31,894
12. Romain Grosjean (F), Haas, +40,707
Out
Lance Stroll (CDN), Racing Point, Reifenschaden/Unfall   
Esteban Ocon (F), Renault, Bremsen
Nicholas Latifi (CDN), Williams, Crash
Kevin Magnussen (DK), Haas, Crash
Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, Crash
Carlos Sainz (E), McLaren, Crash
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Crash
Pierre Gasly (F), AlphaTauri, Crash

WM-Stand Fahrer nach 9 von 17 Rennen

1. Hamilton 190 Punkte
2. Bottas 135
3. Verstappen 110
4. Norris 65
5. Albon 63
6. Stroll 57
7. Ricciardo 53
8. Leclerc 49
9. Pérez 44
10. Gasly 43
11. Sainz 41
12. Ocon 30
13. Vettel 17
14. Kvyat 10
15. Nico Hülkenberg (D) 6
16. Räikkönen 2
17. Giovinazzi 2
18. Magnussen 1
19. Latifi 0
20. Russell 0
21. Grosjean 0

Marken

1. Mercedes 325
2. Red Bull Racing 173
3. McLaren 106
4. Racing Point 92
5. Renault 83
6. Ferrari 66
7. AlphaTauri 53
8. Alfa Romeo 4
9. Haas 1
10. Williams 0

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