Vettel: Schumacher-Vergleiche helfen nicht weiter

Von Andreas Reiners
Formel 1
Sebastian Vettel und Michael Schumacher

Sebastian Vettel und Michael Schumacher

Einst Idol, dann Kumpel: Sebastian Vettel wurde im Laufe der Karriere oft mit Michael Schumacher verglichen. So auch der Wechsel zu Aston Martin. Doch das sieht Vettel anders.

Michael Schumacher war das große Vorbild von Sebastian Vettel, als der noch ein Kind war. Später, zu gemeinsamen Zeiten wurde aus dem Idol ein Kumpel.

Nach seinem Wechsel von Red Bull Racing zu Ferrari eiferte Vettel Schumacher nach, wollte wie er Champion mit den Roten werden. Das misslang, seine Trennung verlief ebenso bitter wie sein Abschiedsjahr.

2021 wird Vettel für Racing Point fahren, also eine Art Neustart wagen. Und wieder kommen sie, die Vergleiche mit Schumacher, der 2010 nach seiner Zeit bei Ferrari zu Mercedes ging, um dort bei der Rückkehr der Silberpfeile mit anzupacken.

Vettel findet die Vergleiche in diesem Fall aber zu bemüht. «Ich glaube, die Vergleiche bringen einen nicht weiter. Man kann meine Situation nicht mit Michaels damals vergleichen», sagte Vettel der Sport Bild.

«Erstens war es eine andere Zeit, zweitens ein anderes Team mit anderen Voraussetzungen. Vor allem aber hatte Michael ein anderes Alter, als er zu Mercedes kam, und er hatte davor drei Jahre Pause gemacht. Ich bin ja mittendrin und wechsle nur das Team», sagte Vettel.

Beim Wechsel zu Aston war «Transparenz und Offenheit das, worauf es ankommt, dass klar gesagt wird, was möglich ist und was nicht», so Vettel, der fordert: «Es braucht Ehrgeiz und es braucht Ziele, und die Ziele, die Lawrence Stroll hat, decken sich mit meinen. Das verbindet uns. Er hat klare Vorstellungen, was er erreichen will, davon war ich sehr angetan. Es ist aber klar, dass es nicht gleich Quantensprünge geben wird.»

Er stellt klar, dass er erst einmal seinen Ferrari-Vertrag zu erfüllen hat. Dann erst kommt Aston Martin, so der Heppenheimer: «Ich bin bei Racing Point jetzt noch nicht eingebunden oder nehme an Sitzungen zur Planung des neuen Autos teil. Das darf ich ja auch gar nicht, ich bin ja noch Angestellter von Ferrari.»


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