Max Verstappen (Red Bull Racing/3.): «Zu wenig Grip»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Max Verstappen

Max Verstappen

​Red Bull Racing-Honda-Star Max Verstappen erkämpft auf dem Nürburgring den dritten Startplatz zum Eifel-GP. Der Niederländer knurrte: «Im letzten Quali-Segment hatte ich nicht genügend Grip.»

Eine ganze Weile sah es so aus, als würde Max Verstappen die Mercedes-Erfolgsserie in den Formel-1-Abschlusstrainings endlich beenden: Der niederländische Red Bull Racing-Fahrer fuhr Bestzeit im ersten Quali-Segment, war im zweiten Segment knapp hinter Hamilton Zweitschnellster. Aber am Ende kam nicht die erste Pole-Position eines Nicht-Mercedes seit November 2019 heraus, sondern nur Startplatz 3.

Max: «Das war ein interessantes Qualifying, nachdem wir den ganzen Freitag verpasst haben. Das einzige Training war ziemlich geschäftig! Alles in allem haben wir eine gute Quali gezeigt, aber als es im dritten Teil des Abschlusstrainings um die Wurst ging, untersteuerte mein Wagen, weil meine Vorderreifen körnten. Das kostete Zeit. Ich mag Untersteuern ohnehin nicht.»

«Aber ich finde, wir dürfen mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Wir rücken Mercedes näher und näher. Um ehrlich zu sein, bin ich ein wenig enttäuscht darüber, dass ich es nicht in die erste Startreihe geschafft habe. Ich hatte mir schon mehr ausgerechnet.»

«Ich bin gespannt darauf zu sehen, wo die Reise im Rennen hingehen wird. Ich höre, dass es noch kälter wird, also wird das Thema Reifen-Management ziemlich kritisch.»

«Ich habe mich im Wagen wohl gefühlt. Klar gibt es immer Details, welche du noch verbessern könntest. Wenn der Wagen hier am zu untersteuern beginnst, dann kannst du einfach nicht den Schwung in die folgende Gerade mitnehmen. Du musst ein wenig vom Gas geben, und verlierst überall Zeit.»

«Ich mag den Nürburgring, und es macht irre Spass, mit den modernen Autos hier zu fahren. Diese Rennwagen haben so viel Haftung! Ich glaube, wenn ein Pilot von 2014 oder 2015 in ein heutiges Fahrzeug steigen würde, hätte er einen kleinen Schock. Aber inzwischen haben wir uns daran gewöhnt. Gleichzeitig ist es seltsam – es liegt in der Natur des Racers, dass er immer noch schneller fahren will. Wir haben Autos, die mehr Abtrieb aufbauen als jeder andere Formel-1-Renner zuvor, und trotzdem willst du immer mehr.»

Qualifying, Nürburgring

1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1:25,269 min
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +0,256 sec
3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,293
4. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +0,766
5. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +0,778
6. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +0,954
7. Esteban Ocon (F), Renault, +0,973
8. Lando Norris (GB), McLaren, +1,189
9. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +1,435
10. Carlos Sainz (E), McLaren, +1,440
11. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,469
12. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1,507
13. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,579
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1,667
15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1,856
16. Romain Grosjean (F), Haas, +2,283
17. George Russell (GB), Williams, +2,295
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,543
19. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +2,548
20. Nico Hülkenberg (D), Racing Point, +2,752

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