Sebastian Vettel: Starke erste Runden in Istanbul

Von Otto Zuber
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Der Türkei-GP barg einige Überraschungen. Eine davon war die starke Ferrari-Form, wie der frühere Formel-1-Pilot Martin Brundle in seiner Analyse betont. Sebastian Vettel hinterliess einen besonders starken Eindruck.

Im Schatten von Lewis Hamiltons fahrt zum 94. GP-Sieg, der dem Mercedes-Star die siebten WM-Titelkrone bescherte, zeigte auch das Ferrari-Duo Sebastian Vettel und Charles Leclerc eine beachtliche Leistung. Die beiden Teamkollegen fuhren aus der sechsten Startreihe von den Positionen 11 (Vettel) und 12 (Leclerc) los und kamen auf den Positionen 3 und 4 ins Ziel, wobei der vierfache Weltmeister die Nase vorn hatte.

Zeitweise war das Duo schneller als der Rest des Feldes unterwegs, wie der frühere GP-Star und heutige Sky Sports F1-Experte Martin Brundle in seiner Analyse festhält. «Es gab Phasen, in denen Vettel und Leclerc mit ihren Ferraris die schnellsten auf der Strecke waren, wobei Vettel vor allem in den ersten Runden beeindruckte», erklärt er.

«Leclerc schaffte es, mit seinem Tempo und durch die verschiedenen Dramen des Rennens, vor Vettel zu kommen, warf aber alles drei Kurven vor dem Zieleinlauf weg, als er zu spät bremste und den zweiten Platz in einen enttäuschenden vierten Platz verwandelte. Wie Hamilton vergoss er im Parc fermé einige Tränen, aber aus einem ganz anderen Grund. Er geht sehr hart mit sich selbst ins Gericht», fügt der Brite mit Blick auf den Monegassen an.

«Und so stand Vettel zum ersten Mal seit Mexiko 2019 wieder auf dem Podium, aber als ich ihn interviewte, schien er von der ganzen Sache weitgehend perplex zu sein. Er schrammte mit seinem Versuch, jenes Auto zu überholen, in dem er im nächsten Jahr Platz nehmen wird, am zweiten Platz vorbei», betont Brundle.

Türkei-GP, Istanbul

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:42:19,313 h
2. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +31,633 sec
3. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +31,960
4. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +33,858
5. Carlos Sainz (E), McLaren, +34,363
6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +44,873
7. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +46,484
8. Lando Norris (GB), McLaren, +1:01,259 min
9. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1:12,353
10. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1:35,460
11. Esteban Ocon (F), Renault, +1 Runde
12. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde
14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde
13. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
16. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
Out
Kevin Magnussen (DK), Haas, Aufgabe
Romain Grosjean (F), Haas, Schäden nach Kollision mit Latifi
Nicholas Latifi (CDN), Williams, Schäden nach Kollision mit Grosjean
Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, Getriebedefekt

WM-Stand nach 14 von 17 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 307 Punkte
2. Bottas 197
3. Verstappen 170
4. Pérez 100
5. Leclerc 97
6. Ricciardo 96
7. Sainz 75
8. Norris 74
9. Albon 70
10. Gasly 63
11. Stroll 59
12. Ocon 40
13. Vettel 33
14. Kvyat 26
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Grosjean 2
19. Magnussen 1
20. Latifi 0
21. Russell 0

Marken
1. Mercedes 504
2. Red Bull Racing 240
3. Racing Point 154
4. McLaren 149
5. Renault 136
6. Ferrari 130
7. AlphaTauri 89
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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