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Toto Wolff zu Motoren-Angleichung: «Anfang vom Ende»
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff ist kein Freund von der Idee, die Motoren-Power der einzelnen Formel-1-Triebwerkshersteller anzugleichen. «Es geht nicht nur um die Spitzenleistung», betont der Wiener.
Formel 1
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Die nächste Generation von Formel-1-Motoren beschäftigt die Formel-1-Entscheidungsträger bereits seit einer geraumen Weile, und dabei wird auch darüber diskutiert, die Entwicklung der aktuellen Triebwerke einzufrieren. In diesem Zusammenhang werde auch über eine Angleichung der Motoren-Power diskutiert, offenbarte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto am Rande des Bahrain International Circuits.
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"Wenn ein Hersteller bei der Performance wirklich hinterherhinkt, dann wird dieser Rückstand auch eingefroren", warnte der Italiener – und fügte an: "Ich denke, diese Details sind wichtig." Zugleich verwies er auf die Absicht, ab 2022 E10-Benzin einzuführen. Der Ingenieur stellte auch klar, dass dies keine "Balance of Performance sei", denn es ginge nicht darum, alle Motoren auf das gleiche Leistungsniveau zu bringen. Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff sieht das anders. "Ehrlich gesagt sehe ich da keinen grossen Unterschied, für mich wäre dies der Anfang vom Ende. Bei der Antriebseinheit geht es nicht nur um die Spitzenleistung, auch Fahrbereit, Gewicht, Kühlung und eine Motorenformel zu finden, die einfach ist und alles umfasst, ist einfach nicht möglich. Mercedes würde das auch nicht unterstützen", stellte er in seiner Presserunde in der Wüste klar. Auch ein Token-System, das den Herstellern erlauben soll, bei einem Leistungsdefizit nachzurüsten, ist nicht nach seinem Geschmack. "Wir hatten in der Vergangenheit ein Token-System, als wir die aktuellen Motoren eingeführt haben, und weil einige Kollegen dieses nicht mehr wollten, um aufzuholen zu können, haben wir uns darauf geeinigt, sie auch abzuschaffen", erinnert der Wiener. "Nun wollen einige wieder mit einer Motoren-Angleichung kommen, und ehrlich gesagt ist das eine Beleidigung."
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"Wenn man sich die letzten paar Jahre anschaut, dann sieht man, dass Ferrari 2018 ganz klar den stärksten Motor hatte, und 2019 hatten sie mit Abstand den besten. Und wir haben unsere Antriebseinheit weiterentwickelt und sind an die Grenzen gegangen und haben in diesem Jahr etwas an die Strecke gebracht, mit dem wir hofften, aufholen zu können", fügte Wolff an.
"Deshalb kann ich nicht verstehen, dass irgendein Hersteller, der an seine Entwicklungsfähigkeiten für Motor und Chassis glaubt, einen Mechanismus befürworten würde, der die Performance der Power Units ausgleicht. Ich denke nicht, dass irgendeiner diese öffentliche Demütigung akzeptieren würde", erklärte der 48-Jährige.
Qualifying, Bahrain 1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:27,264 min 2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +0,289 sec 3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,414 4. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1,010 5. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +1,058 6. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1,153 7. Esteban Ocon (F), Renault, +1,155 8. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1,184 9. Lando Norris (GB), McLaren, +1,278 10. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,354 11. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,885 12. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,901 13. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +2,293 14. George Russell (GB), Williams, +3,954 15. Carlos Sainz (E), McLaren, keine Zeit 16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +2,227 17. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +2,546 18. Kevin Magnussen (DK), Haas, +2,847 19. Romain Grosjean (F), Haas, +2,874 20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,918
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