Grosjean nicht in Abu Dhabi: «Richtige Entscheidung»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
​Romain Grosjean

​Romain Grosjean

Romain Grosjean wird das Saisonfinale in Abu Dhabi nicht bestreiten. Der Genfer, der sich beim Feuerunfall im Bahrain-GP Verbrennungen an den Händen zugezogen hat, kehrt in die Schweiz zurück.

Lange hoffte Romain Grosjean noch auf eine Formel-1-Rückkehr beim Saisonabschluss in Abu Dhabi. Schliesslich verliert der Haas-Pilot sein Cockpit im US-Rennstall, womit seine GP-Karriere wohl beendet sein wird. Doch die Ärzte rieten dem Genfer von einer Rennteilnahme ab – und Grosjean hörte auf die Experten.

«Für meine Gesundheit und Sicherheit ist es besser, wenn ich nicht das Risiko eingehe und in Abu Dhabi das Saisonfinale bestreite. Das ist eine sehr schwierige Entscheidung, aber die beste für meine Zukunft», erklärt er in den sozialen Medien. «Ich hoffe, dass ich an meiner Zukunft arbeiten und herausfinden kann, welche Rennen ich künftig bestreiten und auch gewinnen kann. Ich danke allen für die Unterstützung und die lieben Worte, die in diesen schwierigen Zeiten unglaublich waren», fügte er an.

Grosjean kehrt in die Schweiz zurück, wo die Behandlung seiner Brandwunden an den Händen fortgeführt wird. Für den französisch-schweizerischen Doppelbürger springt auch beim nächsten Kräftemessen auf dem Yas Marina Circuit Haas-Ersatzpilot Pietro Fittipaldi ein, wie das Team mitteilt. «Natürlich bin ich traurig, dass ich mein letztes Rennen nicht bestreiten und nicht mit dem Team in Abu Dhabi sein kann. Wir haben zusammen mit den Ärzten alles unternommen, um die Heilung meiner Hände voranzutreiben, aber das Risiko wäre einfach zu gross», wird der GP-Routinier zitiert.

Teamchef Günther Steiner sagt: «Natürlich tut es mir sehr leid, dass Romain sein letztes Rennen mit dem Formel-1-Team von Haas verpassen wird. Aber wir sind uns einig, dass er das Beste für seine Genesung unternehmen muss. Er hat in den letzten Tagen unglaublichen Mut bewiesen, wir wissen, wie sehr er sich die Rückkehr ins Cockpit gewünscht hatte. Und wir alle hätten ihn liebend gern dabei gehabt. Natürlich wünschen wir ihm alle eine gute und rasche Genesung.»

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