Laurent Rossi (Alpine): Monza und Silverstone schäbig
Der Franzose Laurent Rossi, Geschäftsleiter von Alpine, ist der Überzeugung: «Die Traditionsstrecken wie Spa, Monza oder Silverstone müssen nachlegen. Sie wirken langsam veraltet.»
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
2022 sollen in der Formel 1 gleich 23 WM-Läufe ausgetragen werden, so viele wie nie zuvor. In einem Gruppen-Interview zum Schluss der GP-Saison 2021 hat Alpine-CEO Laurent Rossi über das anspruchsvolle Programm gesprochen.
Werbung
Werbung
"Ja, das ist viel", sagt der Franzose, "vor allem für die Mechaniker. Gleichzeitig ist das für den Sport eine tolle Sache, und die Fahrer lieben es. Wenn wir ihnen 40 Läufe anbieten würden, dann würden sie auch auch 40 Mal fahren. Wenn sie nicht an Formel-1-Strecken sind, hocken sie ohnehin im Kart oder machen andere Sachen." Aber Rossi erkennt die Grenzen des Wachstums: "Ich glaube, mit 23 Läufen haben wir langsam das Maximum des Zumutbaren erreicht. Vor allem finde ich – je weniger Läufe unmittelbar hintereinander, also an zwei oder gar drei aufeinander folgenden Wochenenden, desto besser."
Die Formel 1 tritt 2022 erstmals in Miami (Florida) an, und Rossi stellt fest, "dass die neuen Kurse in Sachen Infrastruktur die Latte höher und höher legen. Dadurch wirken Traditionskurse veraltet und schäbig. Ich meine, es ist fabelhaft, in Spa-Francorchamps, Monza oder Silverstone zu sein, und ich liebe diese Rennen sehr. Aber dort muss in Sachen Infrastruktur nachgelegt werden, sie dürfen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sonst laufen sie Gefahr, ihren Platz im WM-Programm zu verlieren."
Werbung
Werbung
Im so genannten Concorde-Abkommen, also der Formel-1-Verfassung, welche die sportlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen Autosport-Weltverband FIA, dem Formel-1-Management und den Rennställen regelt, ist eine Obergrenze von 25 Rennen pro Jahr verankert.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Fahrzeugpräsentationen
10. Februar: Aston Martin 11. Februar: McLaren 17. Februar: Ferrari 18. Februar: Mercedes Wintertestfahrten
Werbung
Werbung
23.–25. Februar: Barcelona, Spanien 11.–13. März: Sakhir, Bahrain Geplante Formel-1-WM 2022 20. März: Sakhir, Bahrain 27. März: Dschidda, Saudi-Arabien 10. April: Melbourne, Australien 24. April: Imola, Italien 8. Mai: Miami, USA 22. Mai: Barcelona, Spanien 29. Mai: Monte Carlo, Monaco 12. Juni: Baku, Aserbaidschan 19. Juni: Montreal, Kanada 3. Juli: Silverstone, Grossbritannien 10. Juli: Spielberg, Österreich 24. Juli: Le Castellet, Frankreich 31. Juli: Budapest, Ungarn 28. August: Spa-Francorchamps, Belgien 04. September: Zandvoort, Niederlande 11. September: Monza, Italien 25. September: Sotschi, Russland 2. Oktober: Singapur 9. Oktober: Suzuka, Japan 23. Oktober: Austin, USA 30. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko 13. November: São Paulo, Brasilien 20. November: Yas Marina, Abu Dhabi
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.