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Erste Bilder: Haas VF-22-Ferrari von Mick Schumacher

Der Rennstall des US-amerikanischen Unternehmers Gene Haas hat erste Computerbilder des neuen Renners von Mick Schumacher und Nikita Mazepin veröffentlicht – ein Vorgeschmack auf die Saison 2022.

Formel 1

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Darauf hatten die Formel-1-Fans lange gewartet: Endlich zeigt ein Grand-Prix-Rennstall, wie sein 2022er Fahrzeug der neuen Rennwagengeneration aussieht. Haas ist vorgeprescht und zeigt, wenn auch keine Fotos des echten Formel-1-Boliden, so doch Computer-Bilder jenes Haas VF-22-Ferrari, der in der kommenden Saison vom Deutschen Mick Schumacher und vom Russen Nikita Mazepin gelenkt wird.

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Nie zuvor in der Formel-1-Historie seit 1950 hat es von einer Saison zur nächsten einen so radikalen Schritt gegeben, die wichtigsten Änderungen haben wir vor kurzem in unserer Hintergrundgeschichte beleuchtet.

Grundsätzlich sagt Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn zu den GP-Boliden 2022: "Wir wollten Rennwagen, mit welchen die Piloten gut attackieren können. Wir wollen, dass das Feld zusammenrückt und dass die Autos aufregend aussehen, schon im Stillstand. Wir wollten auch keine Autos, die ständig Teile verlieren. Die neuen Renner werden erheblich robuster sein als die bisherigen."

Kein GP-Team ist beim Schritt von 2021 zu 2022 so konsequent vorgegangen wie Haas: Die Entwicklung des letztjährigen Autos wurde nach einem Evo-Paket für den zweiten WM-Lauf in Imola beendet, danach konzentrierte sich Hass komplett auf die Entwicklung des 2022er Renners. Teamchef Günther Steiner: "Für einen Rennstall unserer Grösse ist das der einzig richtige Weg."

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Haas will dank des neuen Wagens dorthin zurück, wo die Amerikaner vor vier Jahren waren. Da schlossen sie die Konstrukteurs-Meisterschaft auf dem eindrucksvollen fünften Platz ab.

Günther Steiner glaubt deshalb daran, dass Haas wieder im Mittelfeld mitmischen kann, weil die Aerodynamik des 2022er Renners die Leistungsdichte im Startfeld vergrössern wird.

Viel enthüllen die Computerbilder von Haas nicht. Gemessen an der Formel-1-Studie des 2022er Autos fallen eine schmalere und recht kantige Fahrzeugnase auf, die auch nicht so lang ist wie beim Schaumodell vom Juli 2021 in Silverstone, dazu recht kompakte Lufteinlässe (aus der Sicht von vorne gut zu erkennen) und ein dreieckiger Lufteinlass über dem Kopf des Fahrers (beim Showcar war er oval).

Die Bilder sind mit Vorsicht zu geniessen. In dieser Form würde der Ferrari-Motor wohl einen Hitzschlag erleiden: Kühlschlitze fehlen. Und auch bei der Form von Front- und Heckflügel sowie bei den aerodynamisch ganz wichtigen Luftleit-Elementen beim Fahrzeugboden (auf den Computerbildern absichtlich sehr dunkel gehalten) dürfen wir ruhig davon ausgehen – das wird schon bald anders aussehen.

Teambesitzer Gene Haas: "Zu diesem Zeitpunkt des Jahres bist du voller Optimismus, dass sich all die harte Arbeit, die du investiert hast, in Form von guten Ergebnissen bezahlt macht. Es war nicht einfach, 2021 zuzusehen, wie wir hinterherfuhren. Aber wir haben dies bewusst getan, um uns ganz auf die Entwicklung dieses neuen Autos zu konzentrieren, und ich bin sicher, das war der richtige Weg."

Teamchef Günther Steiner: "Wir fiebern dem Moment entgegen, den Wagen auf die Bahn zu bringen. Ich bin sicher: Mit diesem Auto können wir wieder zeigen, wozu wir wirklich fähig sind. Ich kann vor der gewaltigen Arbeit aller Beteiligten nur den Hut ziehen."

Technikdirektor Simone Resta: "Wenn ich an die ganze Arbeit denke und an die Tatsache, dass wir uns in der gleichen Phase weiter verstärkt haben, dann sehe ich das Ergebnis als grossen Erfolg. Dies ist der Ausgangspunkt eines hoffentlich erfolgreichen Fahrzeugs, das während der ganzen Saison weiterentwickelt wird."

Abtrieb ("downforce") wird vorwiegend mit einem Saugnapfeffekt am Unterboden erzeugt. Der 2022er Renner ist ein echtes Flügelauto ("wing car" oder "ground effect car"), wie es Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre verwendet wurde. Umgekehrte Flügelprofile am Unterboden saugen den Wagen förmlich an den Boden.

Front- und Heckflügel sind erheblich einfacher gestaltet, um unerwünschte Luftwirbel zu minimieren. Die Teile sind nicht vereinheitlicht – so weit wollte die Formel 1 dann doch nicht gehen – aber der reglementarische Spielraum der Techniker ist viel kleiner geworden. Der Frontflügel ist ein Vierteiler, direkt an der Fahrzeugnase angebracht, mit stark vereinfachter Endplatte. Er ist weniger anfällig auf Luftwirbel als die bislang verwendete Frontflügel-Generation.

Auch der Heckflügel mit nach innen geneigten Endplatten ist aufgeräumt. Komplexe Endplatten mit geschickt platzierten Schlitzen sind nicht mehr erlaubt. Das Fahrzeug weist keine seitlichen Luftleit-Elemente auf, die hochkomplexen "barge boards" sind passé.

Die Räder erhalten Radkappen, um zu verhindern, dass clevere Aerodynamiker den Luftstrom um das Rad herum zur Erzeugung von Abtrieb missbrauchen. Eine Art Schutzblech an der Oberseite dämpft Luftwirbel.

Generell verhindert das Reglement die Verwendung zahlreicher Luftabweiser oder Zusatzflügelchen am Wagen. Dadurch wirkt der 2022er Renner von Haas aufgeräumter und schnörkelloser.

Die Gestaltung von Einlässen für die Luftzufuhr der Bremsen ist streng reglementiert, um auch hier die Erzeugung von Abtrieb zu unterbinden. Die vorderen Bremshutzen sind so konstruiert, dass die Anströmung der Unterbodenkanäle bei eingeschlagenen Rädern nicht unerwünscht beeinträchtigt wird.

Immer wieder fragen Fans: Wie kommt ein GP-Team eigentlich auf die Fahrzeugbezeichnung? Bei den Amerikanern geht das so: Haas begann sein Formel-1-Abenteuer im Jahre 2016 mit dem Modell VF-16. Das VF bezieht sich auf die erste CNC-Maschine des Unternehmers Gene Haas, die damals VF-1 genannt wurde. VF steht für vertikales Fräsen, intern wurde jedoch gewitzelt, die VF-1 bedeute "die Allererste" (very first one). So oder so: Der 2022er Renner von Haas heisst VF-22.

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10. Februar: Aston Martin

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14. Februar: AlphaTauri

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