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Formel-1-Rennchef Masi abgesetzt: So reagiert Ferrari

Der australische Formel-1-Rennchef Michael Masi ist weg: FIA-Chef Mohammed Ben Sulayem hat ihn durch zwei Fachkräfte ersetzt. Was Mattia Binotto, Charles Leclerc und Carlos Sainz von Ferrari dazu sagen.

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Das Vertrauen nach dem kontroversen WM-Finale von Abu Dhabi 2021 war futsch, der Druck von Öffentlichkeit und Wettbewerbern zu gross: Dem neuen FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem blieb gar nichts Anderes übrig – Formel-1-Rennleiter Michael Masi ist seinen Job los.

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FIA-Chef Ben Sulayem ging an die Öffentlichkeit, während eine Medienrunde mit Ferrari zur Präsentation des neuen F1-75 lief. Klar wurde Ferrari-Teamchef Mattia Binotto sofort auf die Veränderungen in der Rennleitung angesprochen.

Der Italiener sagt: "Wir wussten natürlich, was heute verkündet wird, denn wir haben das diese Woche bei der Sitzung der Formel-1-Kommission in London diskutiert, mit den Teamchefs, F1-Chef Domenicali und mit dem FIA-Präsidenten."

"Was in Abu Dhabi passiert ist, wurde mehr als genügend diskutiert und analysiert, über Monate und Wochen, und die Tatsache, dass diese Vorkommnisse so lange Gesprächsstoff erzeugen, ist ein Beweis dafür, wie komplex die Angelegenheit ist."

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"Was passiert ist, das ist so vielschichtig, dass es schwierig zu sagen ist, was richtig und falsch lief und ob Fehler passiert sind oder nicht. Wenn du solche Entscheidungen fällen musst, stehst du sehr unter Druck, im Eifer des Gefechts zudem. Diese Kommunikation von den Teams zum Renndirektor hat sicher nicht geholfen."

"Wir alle müssen der FIA vertrauen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, und deshalb kann ich die jüngsten Reformen nur unterstützen. Was wichtig ist, das ist uneingeschränkte Unabhängigkeit der FIA, dazu braucht man volles, gegenseitiges Vertrauen."

Ferrari-Fahrer Carlos Sainz findet: "Was Michael Masi zuletzt gemacht hat, das tat er im Sinne des Sports. Ich heisse die neuen Renndirektoren willkommen, sie erwartet keine einfache Aufgabe, wir haben in den letzten Jahren gesehen, wie schwer die Rolle ist, speziell weil man in die grossen Fussstapfen eines Charlie Whiting steigt. Die Rolle des Rennleiters muss sauber und mit Unterstützung aller erledigt werden. Ich hoffe, dass diese neue Struktur mehr Klarheit bringt – für die Fans, für die Teams, für die Fahrer."

Charles Leclerc fügt hinzu: "Ich habe viel Respekt vor Michael Masi, und vor allem, was er geleistet hat. Er war in einer sehr schwierigen Situation im vergangenen Jahr, ganz besonders in Abu Dhabi. Mit diesem WM-Ausgang war klar, dass es riesige Kontroversen geben würde. Die FIA hat entschieden, und sie hat gewiss sehr viel mehr Informationen als ich, deshalb vertraue ich voll darauf, dass hier die richtige Entscheidung getroffen worden ist."

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