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Fahrer out: Auch Hamilton, Räikkönen, Alonso traf’s

Vieles deutet darauf hin, dass Nikita Mazepin sein Cockpit bei Haas nicht behalten kann. Wir wollten wissen, wie viele Fahrer in den letzten zehn Jahren ersetzt werden mussten – und warum.

Formel 1

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Wann bestätigt das US-amerikanische Formel-1-Team von Gene Haas, dass Nikita Mazepin aussteigen muss? Haas-Teamchef Günther Steiner hatte davon gesprochen, dass die Entscheidung Anfang März fallen müsse, denn schon ab 10. März findet auf dem Bahrain International Circuit der zweite Formel-1-Wintertest statt.

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Nikita Mazepin raus, Pietro Fittipaldi rein: Rennställe wechseln immer wieder Fahrer, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Wir haben uns einmal angesehen, was hier in der vergangenen Dekade los war.

Kimi Räikkönen 2021

Der Finne musste wegen Corona in Zandvoort und Monza zuschauen, Alfa Romeo-Reservist Robert Kubica übernahm.

Lewis Hamilton 2020

Corona auch beim Weltmeister nach dem Bahrain-GP. Beim Grossen Preis von Sakhir auf gleicher Strecke übernahm bei Mercedes der junge George Russell das Lenkrad.

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George Russell 2020

Die Erkrankung von Hamilton und der Wechsel von Russell in den Mercedes führte dazu, dass Jack Aitken als Russell-Ersatz bei Williams zum GP-Debüt kam.

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Romain Grosjean 2020

Nach dem dramatischen Feuerunfall des Genfers im Bahrain-GP konnte er beim Grossen Preis von Sakhir und beim WM-Finale von Abu Dhabi nicht mehr fahren. Pietro Fittipaldi setzte sich in den Haas-Rennwagen.

Lance Stroll 2020

Corona auch bei ihm. Reservist Nico Hülkenberg sprang beim Grossen Preis der Eifel ein.

Sergio Pérez 2020

Er war der erste Formel-1-Fahrer, der wegen Corona zuschauen musste, damals in Diensten von Racing Point (heute Aston Martin). Nico Hülkenberg fuhr den Wagen des Mexikaners bei zwei Rennen in Silverstone (britischer Grand Prix und Jubiläums-GP 70 Jahre Formel 1).

Pierre Gasly 2019

Vor dem Belgien-GP stellte Red Bull um: Pierre Gasly musste seinen Platz bei Red Bull Racing an Alex Albon abgeben, der Franzose rückte anstelle des Thai-Briten zu Toro Rosso (heute AlphaTauri).

Pascarl Wehrlein 2017

Nachdem sich der Deutsche beim Race of Champions eine Verletzung zugezogen hatte, konnte er in Australien und China nicht fahren. Den Sauber übernahm Antonio Giovinazzi.

Fernando Alonso 2017

Der Spanier trat Ende Mai beim Indy 500 an. Jenson Button kam aus der Rente zurück und sprang bei McLaren für ihn ein.

Felipe Massa 2017

Der Brasilianer fühlte sich in Ungarn nicht wohl, Williams setzte Paul Di Resta ins Auto.

Jolyon Palmer 2017

Wurde nach dem Japan-GP von Renault entlassen, Carlos Sainz kam von Toro Rosso zu Renault. Das führte zu einem regen Cockpit-Tausch bei Toro Rosso.

Daniil Kvyat 2017

Wurde vor dem Malaysia-GP durch Pierre Gasly ersetzt. Kvyat kehrte als Sainz-Ersatz in Texas zurück. Als Gasly Verpflichtungen in Japan hatte, setzte Red Bull den Neuseeländer Brendon Hartley ins Auto.

Rio Haryanto 2016

Nach dem Deutschland-GP war das Geld des Indonesiers alle, ab Belgien sass Esteban Ocon im Marussia-Rennwagen.

Fernando Alonso 2016

Nach einem schweren Unfall in Australien musste der Spanier in Bahrain zuschauen, McLaren setzte Stoffel Vandoorne ins Auto.

Fernando Alonso 2015

Nach einem bis heute nicht restlos geklärten Unfall von Fernando Alonso beim Wintertest in Barcelona setzte McLaren in Australien Kevin Magnussen ins Auto.

Roberto Mehri 2015

Geldknappheit beim Spanier, der seinen Platz bei Marussia an Alexander Rossi abgeben musste, später aber zurückkehrte.

Kamui Kobayashi 2014

Wurde in Belgien bei Caterham durch André Lotterer ersetzt. Das Team ging später Konkurs und konnte nur dank einer Sammelaktion beim WM-Finale antreten. Da gab Will Stevens sein Debüt anstelle von Marcus Ericsson.

Jules Bianchi 2014

Erlitt beim Japan-GP schwerste Kopfverletzungen und verstarb im Sommer 2015. Wurde bei Marussia ersetzt durch Alexander Rossi.

Kimi Räikkönen 2013

Konnte die letzten zwei Rennen der Saison nicht fahren, weil er sich am Rücken operieren lassen musste. Sein finnischer Landsmann Heikki Kovalainen übernahm den Lotus.

Romain Grosjean 2012

Wurde als Auslöser des Startunfalls von Belgien für das darauf folgende Rennen in Monza gesperrt. Sein Auto wurde in Italien vom Belgier Jérôme d’Ambrosio gefahren.

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