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Haas-Rausschmiss: So reagiert Nikita Mazepin

Von Vanessa Georgoulas
Nikita Mazepin

Nikita Mazepin

Das Haas-Team hat entschieden, die Abkommen mit dem russischen Fahrer Nikita Mazepin und Titelsponsor Uralkali per sofort zu beenden. Der Russe reagiert mit Unverständnis darauf.

Das Haas-Team hat auf den Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine reagiert und sich sowohl von Titelsponsor Uralkali als auch von Nikita Mazepin getrennt. Die Verträge mit dem Chemie-Riesen, dem Mazepins Vater Dmitry vorsteht, und dem russischen Rennfahrer, wurden mit sofortiger Wirkung beendet.

Dies, obwohl der Autosport-Weltverband entschieden hat, russischen Fahrern die Teilnahme an Wettbewerben nicht zu untersagen. Stattdessen wurde eine ganze Reihe von Auflagen beschlossen, die Piloten aus Russland erfüllen müssen, um weiter teilnehmen zu können. Mazepin war nach Eigenaussage bereit dazu, diese Vorgaben zu erfüllen. Dennoch hat der US-Rennstall beschlossen, den 23-Jährigen nicht antreten zu lassen.

Nikita Mazepin zeigt wenig Verständnis für diese Entscheidung. In den sozialen Medien wendet er sich direkt an seine Fans und erklärt in einer schriftlichen Mitteilung: «Ich bin sehr enttäuscht zu hören, dass mein Formel-1-Vertrag aufgelöst wurde. Ich verstehe zwar die Problematik, aber die Entscheidung der FIA und meine anhaltende Bereitschaft, die vorgeschlagenen Bedingungen zu akzeptieren, um weiterzumachen wurden völlig ignoriert.»

Es handle sich um einen einseitigen Schritt, betont der Rennfahrer aus Moskau, der im vergangenen Jahr als Teamkollege von Mick Schumacher für das Haas-Team seine erste Formel-1-Saison bestritten hat.

«Denjenigen, die versucht haben, mich zu verstehen, möchte ich meinen ewigen Dank aussprechen. Ich habe meine Zeit in der Formel 1 sehr geschätzt und hoffe aufrichtig, dass wir alle in besseren Zeiten wieder zusammen sein können», fährt Mazepin fort, und kündigt an: «Ich werde in den kommenden Tagen mehr zu sagen haben.»

Wer Mazepins Platz einnehmen wird, hat das Team noch nicht bestätigt.Teamchef Günther Steiner hat davon gesprochen, dass Test- und Ersatzfahrer Pietro Fittipaldi als Erster dafür in Frage käme, dies berichteten auch die Kollegen von Sky Deutschland.

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10.–12. März: Sakhir, Bahrain

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20. März: Sakhir, Bahrain
27. März: Dschidda, Saudi-Arabien
10. April: Melbourne, Australien
24. April: Imola, Italien
8. Mai: Miami, USA
22. Mai: Barcelona, Spanien
29. Mai: Monte Carlo, Monaco
12. Juni: Baku, Aserbaidschan
19. Juni: Montreal, Kanada
3. Juli: Silverstone, Grossbritannien
10. Juli: Spielberg, Österreich
24. Juli: Le Castellet, Frankreich
31. Juli: Budapest, Ungarn
28. August: Spa-Francorchamps, Belgien
04. September: Zandvoort, Niederlande
11. September: Monza, Italien
2. Oktober: Singapur
9. Oktober: Suzuka, Japan
23. Oktober: Austin, USA
30. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko
13. November: São Paulo, Brasilien
20. November: Yas Marina, Abu Dhabi

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