Red Bull Racing-Pilot Sergio Pérez fiebert der GP-Premiere von Miami entgegen. Der mexikanische GP-Sieger weiss: 70 Prozent der Bevölkerung haben Latino-Wurzeln. «Das wird eine fabelhafte Stimmung.»
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Scherzhaft wird Miami hin und wieder als Haupstadt von Latein-Amerika bezeichnet. Das ist streng geographisch betrachtet natürlich Unsinn, denn Florida gehört zu Nordamerika, aber wenn das Gehirn dazu nein sagt, so sagt das Herz ja – 70 Prozent der Bevölkerung von Miami hat hispanische oder Latino-Wurzeln, jeder dritte Einwohner ist kubanischer Abstammung.
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Als auf Kuba Fidel Castro die Macht übernahm, wanderte eine Million Kubaner in die USA aus. In den 1980er und 1990er Jahren folgte eine zweite Welle, dieses Mal mit Einwohnern, die aus El Salvador, Nicaragua, Mexiko, Kolumnien, Venezuela, der Dominikanischen Republik und Haiti stammten und in Miami ihr Glück suchten. Überall auf den Strassen von Miami wird spanisch gesprochen, und so wundert es uns wenig, dass Red Bull Racing-Fahrer Sergio Pérez den Grand Prix als "mein drittes Heimrennen" bezeichnet, "nach Mexiko-Stadt und Austin in Texas".
Das wird auch im Gespräch mit Menschen in den Strassen von Miami klar: Vielen Latinos ist der Name Pérez geläufiger als jener von des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel oder von WM-Leader Charles Leclerc.
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Der zweifache GP-Sieger Pérez sagt: "Gerade die letzten Jahre haben bewiesen– die USA sind ein toller Markt für die Königsklasse, und die Tribünen werden voll sein mit Latinos wie aus meiner Heimat Mexiko. Da ist gute Stimmung programmiert! Die Begeisterung von Latinos für den Rennsport ist unvergleichlich. Die Menschen lieben Racing, und das wird sich auch hier in Miami zeigen." In diesem Zusammenhang nochmals der Hinweis auf das tolle Video von Red Bull mit Sergio Pérez’ Reise von New York nach Miami.
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