Coulthard: Lob und Tadel

Von Peter Hesseler
Coulthard ärgern Red Bulls verlorene Runden

Coulthard ärgern Red Bulls verlorene Runden

Der Ersatzfahrer und Berater des Red-Bull-Teams lobt das Tempo Mark Webbers und fordert nach zwei Pannen zum Auftakt höhere Standfestigkeit des Modells RB5 ein.

Der ehemalige Red-Bull-Pilot und aktuelle Ersatzfahrer und Berater des Teams, David Coulthard, sieht den Wettbewerb in der angelaufenen Saison nach dem Ersten Freien Training extrem eng: «Den Ersten (Nico Rosberg) und den Letzten (Sébastien Buemi) trennen nur zwei Sekunden. Ich sehe den Ausgang in der Qualifikation am Samstag als offen an.»

Coulthard schätzt von den üblichen Topteams Ferrari am stärksten ein, schränkt aber ein: «Ich kenne deren Trainings-Programme nicht.»

Der Schotte stellt weiter fest: «Für Red Bull ein gemischter Start. Mark (Webber, Vierter) war schnell. Sebastian (Vettel) verlor Trainingszeit wegen eines kleinen Fahrfehlers. Das kann immer passieren, ärgert einen Fahrer aber trotzdem. Und wir hatten heute an beiden Autos aber technische Probleme. Bei Mark am Gleichlaufgelenk, bei Sebastian an der Hydraulik. Auch das kostete Fahrzeit. Das müssen wir verbessern.»

Vettel ärgerte sich wirklich: «Wir hatten eine schlechte erste Trainingshälfte und ich bekam wegen des Hydraulikdefekts nicht genug Runden zusammen. Nachmittags waren wir dann in der Lage, mehr zu fahren, aber dann unterlief mir ein blöder Fehler.»

Geknickt wirkte der Heppenheimer aber keineswegs, obwohl er mit 19 Runden nur etwa die Hälfte der meisten Kollegen zurücklegte.

Der Ende 2008 zurückgetretene Routinier Coulthard ist nun gespannt darauf, wie die Teams am Wochenende mit den erstmals in Melbourne bis in die späten Nachmittage hinein verlegten Fahrzeiten klarkommen: «Früher ist die Strecke immer schneller geworden, jetzt kühlt sie aus und wird langsamer.»

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