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Emotionales Meeting: «Bisschen Theater» für Netflix

Im Rahmen des Kanada-GP trafen sich die Teamchefs, um das Bouncing-Problem zu besprechen. Dabei ging es vor den Netflix-Kameras emotional zu.

Formel 1

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Zwischen den Teamchefs hat es am vergangenen Wochenende in Kanada offenbar ordentlich geknallt. Laut wurde es, hitzig und emotional. Dabei kollidierten unter anderem Toto Wolff (Mercedes) und Christian Horner (Red Bull Racing) verbal miteinander. Das Verhältnis ist seit dem WM-Kampf 2021 belastet, um es freundlich auszudrücken.

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Thema des Meetings war das Bouncing und die Diskussionen um die Direktive des Weltverbandes, die in Montreal die ganze Zeit geführt wurden. Der Vorwurf von Horner an Wolff: Er übe Druck auf den Automobil Weltverband aus, Wolff konterte, seine Kollegen würden politische Spielchen spielen und unverantwortlich agieren.

Horner präzisierte in seiner Medienrunde: "Dieses Stampfen der Rennwagen wird eher zu einer politischen Debatte als zu einer über die Sicherheit. Kein Auto litt so stark unter diesem Effekt wie der Mercedes. Also liegt es in ihrer Verantwortung, sich darum zu kümmern."

Wolff soll bei dem Meeting so laut geworden sein, dass er von Horner gefragt wurde, ob er wegen Netflix und den Kameras so reagiere. "Ich glaube, bei diesem Treffen gab es ein bisschen Theater", sagte Horner hinterher. Der Streamingdienst hat das hitzige Treffen der Formel-1-Teamchefs in Montreal für seine Doku "Drive to Survive" gefilmt.

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"Vielleicht wird Lewis' neuer Film in Angriff genommen und er bekommt eine Rolle", sagte Horner. Aston Martin-Teamchef Mike Krack bestätigte, dass das Treffen "für einige ein bisschen emotional" gewesen sei.

"Bei mir hat es meine Zurückhaltung, nichts zu sagen, noch verstärkt", sagte Alpine-Teamchef Otmar Szafnauer. Eine Debatte, wie groß der Anteil an Show bei der erfolgreichen Formel-1-Doku sein darf, gab es vor allem nach der letzten Staffel. "Ist es gut für die Fans, hilft es uns allen, wenn sie etwas von dem Zeug verstehen? Vielleicht. Erzeugt es ein Drama, das es sonst nicht geben würde? Ich weiß es nicht", so Szafnauer.

Kanada-GP, Montreal

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:36:21,757 h

02. Carlos Sainz (E), Ferrari, +0,993 sec

03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +7,006

04. George Russell (GB), Mercedes, +12,313

05. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +15,168

06. Esteban Ocon (F), Alpine, +23,890

07. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +25,247

08. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +26,952

09. Fernando Alonso (E), Alpine, +29,945

10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +38,222

11. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +43,047

12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +44,245

13. Alexander Albon (T), Williams, +44,893

14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +45,183

15. Lando Norris (GB), McLaren, +52,145

16. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +59,978

17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1:08,180 min

Out

Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, Crash

Mick Schumacher (D), Haas, Motor

Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Getriebe

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Fahrer-WM (nach 9 von 22 Rennen)

01. Verstappen 175 Punkte

02. Pérez 129

03. Leclerc 126

04. Russell 111

05. Sainz 102

06. Hamilton 77

07. Norris 50

08. Bottas 46

09. Ocon 39

10. Alonso 18

11. Gasly 16

12. Magnussen 15

13. Ricciardo 15

14. Vettel 13

15. Tsunoda 11

16. Zhou 5

17. Albon 3

18. Stroll 3

19. Schumacher 0

20. Nico Hülkenberg (D) 0

21. Latifi 0

Stand Konstrukteurs-Pokal

01. Red Bull Racing 304 Punkte

02. Ferrari 228

03. Mercedes 188

04. McLaren 65

05. Alpine 57

06. Alfa Romeo 51

07. AlphaTauri 27

08. Aston Martin 16

09. Haas 15

10. Williams 3

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131

2

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

4

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

72

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

48

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

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BWT Alpine Formula One Team

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