Franz Tost über Vettel: «Das muss man respektieren»

Von Vanessa Georgoulas
AlphaTauri-Teamchef Franz Tost hegt gute Erinnerungen an die Zeit mit Sebastian Vettel

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost hegt gute Erinnerungen an die Zeit mit Sebastian Vettel

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost begleitete Sebastian Vettel als Teamchef bei dessen ersten GP-Einsätzen. Der Tiroler bedauert den angekündigten Abschied des vierfachen Weltmeisters, zeigt aber auch Verständnis.

Kurz vor dem Start des Ungarn-Wochenendes liess Sebastian Vettel die Katze aus dem Sack: Der Deutsche bestätigte die Gerüchte um seinen baldigen Formel-1-Abschied und erklärte, dass er dem GP-Zirkus nach der laufenden Saison den Rücken kehren wird. Das bedauern nicht nur viele Fans und Formel-1-Kontrahenten des Heppenheimers, auch Franz Tost wird den vierfachen Weltmeister vermissen, der seine ersten GP-Einsätze unter seinen wachsamen Augen unternommen hat.

Am Rande des Hungarorings erklärte der AlphaTauri-Teamchef im Gespräch mit «Sky»: «Ich habe die Neuigkeit vom Rücktritt zur gleichen Zeit wie alle anderen erfahren und ich muss sagen, dass es schade ist. Denn Sebastian ist einfach ein fixer Bestandteil in der Formel 1.»

«Aber er hat sich jetzt entschieden, dass er etwas anderes machen will. Er hat andere Prioritäten in seinem Leben, und das muss man einfach respektieren», betonte Tost, der es auch nicht verpasste, Vettel für die gemeinsamen Erfolge zu danken: «Ich von unserer Seite kann nur Danke sagen, für die super Zeit, die wir mit ihm gehabt haben, auch für die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit. Sebastian war sehr fokussiert und hat genau gewusst, was er wollte.»

Der 66-jährige Österreicher erinnerte sich daraufhin: «Hier in Ungarn hat er 2007 sein erstes Rennen für uns bestritten, und er war dann die ganze Saison 2008 mit uns und hat damals auch den GP in Monza gewonnen.»

«Das war ein wunderschöner Tag. In der früh habe ich gleich nach dem Aufstehen nachgeschaut, ob es regnet, und das hat es auch. Dann tat sich der Himmel am Vormittag etwas auf und ich dachte noch: ‚Hoffentlich regnet es wieder.‘ Und das ist dann auch eingetreten. Sebastian ist dann ein supergutes Rennen gefahren ohne irgendeinen Fehler, und hat das das Ding sicher nach Hause gefahren», erzählte Tost weiter.

Ungarn-GP, Hungaroring

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:39:36,533 h
02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +7,834 sec
03. George Russell (GB), Mercedes, +12,337
04. Carlos Sainz (E), Ferrari, +14,579
05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +15,688
06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +16,047
07. Lando Norris (GB), McLaren, +1:18,300 min
08. Fernando Alonso (E), Alpine, +1 Runde
09. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Runde
10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +1 Runde
11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde
12. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde
13. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +1 Runde
14. Mick Schumacher (D), Haas, +1 Runde
15. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +1 Runde
16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
17. Alexander Albon (T), Williams, +1 Runde
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde
19. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +2 Runden
Out
Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, Motor

WM-Stand (nach 13 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 258 Punkte
02. Leclerc 178
03. Pérez 173
04. Russell 158
05. Sainz 156
06. Hamilton 146
07. Norris 76
08. Ocon 58
09. Bottas 46
10. Alonso 41
11. Magnussen 22
12. Ricciardo 19
13. Gasly 16
14. Vettel 16
15. Schumacher 12
16. Tsunoda 11
17. Zhou 5
18. Stroll 4
19. Albon 3
20. Latifi 0
21. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 431 Punkte
02. Ferrari 334
03. Mercedes 304
04. Alpine 99
05. McLaren 95
06. Alfa Romeo 51
07. Haas 34
08. AlphaTauri 27
09. Aston Martin 20
10. Williams 3

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