Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Sebastian Vettel: «Müssen etwas Cleveres finden»

Von Vanessa Georgoulas
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Formel-1-Urgestein Sebastian Vettel konnte am Trainingsfreitag in Monza nur eine Session bestreiten, und landete am Ende auf dem 17. Platz. Der Heppenheimer weiss: Da ist noch Luft nach oben.

Sebastian Vettel schlüpfte fürs erste Monza-Training in die Rolle des Beobachters und überliess das Steuer Nyck de Vries, für den es hinterher lobende Worte vom Deutschen gab: «Er hat gut gearbeitet und nützliches Feedback gegeben. Es war interessant, zuzuschauen und zu hören, was er am Funk zu sagen hatte.»

In der zweiten Session durfte Vettel selbst Gas geben und er drehte 26 Runden. Mit seiner persönlichen Bestleistung von 1:23,731 min blieb er knapp zwei Sekunden über der Bestzeit von Carlos Sainz. Hinterher prophezeite er: «Nicht ganz, das wird wohl ein schwieriges Wochenende für uns, weil das Auto nicht einfach zu fahren ist. Aber das ist ja nicht das erste Mal dieses Jahr. Wir werden sehen, ob wir uns verbessern können.»

«Ich war nur am Nachmittag im Einsatz, nun bleibt uns die Nacht, in der wir etwas Cleveres für den Rest des Wochenendes finden müssen», fügte der vierfache Champion an. Und er erklärte gewohnt offen: «Ich denke, wir können uns auf einer Runde verbessern. Denn die Runden, die ich hatte, waren nicht allzu gut, auch mit Blick auf die Fahrweise. Ich habe gegen Ende etwas besser verstanden, was ich zu tun habe und wo das Auto sein muss.»

«Auch bei der Fahrzeugabstimmung können wir uns verbessern, da gibt es ein paar Dinge, die wir machen können. Jeder wird Fortschritte machen und ich hoffe, dass unsere etwas grösser ausfallen werden als jene der Piloten, die vor uns liegen», ergänzte Vettel daraufhin. «Wir wollen natürlich ins Q2 kommen, aber das wird alles andere als einfach, denn die Leistungsdichte ist hoch und wir waren bisher nicht so stark. Wir müssen definitiv einen Schritt nach vorne machen.»

2. Training, Monza

01. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:21,664 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:21,807
03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:22,857
04. Lando Norris (GB), McLaren, 1:22,338
05. George Russell (GB), Mercedes, 1:22,386
06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:22,394
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:22,503
08. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:22,728
09. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:22,752
10. Alex Albon (T), Williams, 1:22,835
11. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:22,911
12. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:22,938
13. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:22,993
14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:23,135
15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:23,217
16. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:23,557
17. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:23,731
18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:23,785
19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:23,982
20. Mick Schumacher (D), Haas, 1:24,586

1. Training, Monza

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:22,410 min
02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:22,487
03. George Russell (GB), Mercedes, 1:22,689
04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:22,831
05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:22,840
06. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:23,075
07. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:23,099
08. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:23,260
09. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:23,394
10. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:23,511
11. Alexander Albon (T), Williams, 1:23,529
12. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:23,570
13. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:23,640
14. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:23,661
15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:23,688
16. Lando Norris (GB), McLaren, 1:23,856
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:24,006
18. Antonio Giovinazzi (I), Haas, 1:24,317
19. Nyck de Vries (NL), Aston Martin, 1:24,731
20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:24,941

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