Der zweifache Formel-1-Champion Max Verstappen (25) geht nach einer bärenstarken Saisonvorbereitung von Red Bull Racing als Favorit in den WM-Auftakt. Aber in Bahrain hat der Niederländer noch nie gewonnen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Erfolgsbilanz von Max Verstappen im Mittleren Osten: Drei Siege in Abu Dhabi (2020–2021), ein Sieg in Saudi-Arabien (2022), aber der Bahrain International Circuit war bisher kein siegreiches Terrain für den Niederländer. In neun Rennen (inklusive des zweiten Laufs 2020 als Sakhir-GP auf dem Außenkurs) kam der Red Bull Racing-Star auf zwei zweite Plätze 2020 und 2021, jeweils hinter Lewis Hamilton, denen stehen fünf Ausfälle gegenüber.
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Da hat ihm Teamkollege Sergio Pérez einen Sieg voraus (2020 im Sakhir-GP), noch dazu einen wegweisenden: Denn mit diesem Überraschungserfolg im Racing Point-Mercedes vermied der Mexikaner die drohende F1-Arbeitslosigkeit und fuhr sich zum Red Bull Racing-Cockpit. Da wäre es wohl Zeit für Super-Max, Bahrain zu jenen 23 Formel-1-Strecken zu addieren, auf welchen der RBR-Fahrer schon gewonnen hat. Es wäre der 36. GP-Sieg für Max. Doch auch dieser Erfolg wäre keine Garantie für den dritten WM-Titel. Denn die Statistik warnt: In 73 Jahren Formel-1-Geschichte wurde der Sieger des Auftaktrennens nur in 28 Saisons auch Weltmeister! Am häufigsten schafften den idealen Start zu einer erfolgreichen Titelkampagne Michael Schumacher (sechs Mal) und Juan Manuel Fangio (fünf Mal). Die alten Rivalen Alain Prost und Ayrton Senna gewannen wie Lewis Hamilton je zwei Mal das erste Saisonrennen auf dem Weg zum WM-Titel. Doch in jüngerer Vergangenheit wurden die Sieger des Auftakts nur sieben Mal auch Champions: 2006 Fernando Alonso, 2007 Kimi Räikkönen, 2008 und 2015 Lewis Hamilton, 2009 Jenson Button, 2011 Sebastian Vettel und 2016 Nico Rosberg. Max Verstappen gewann vor seinen beiden WM-Titeln noch nie den Saisonstart. Sollte ihm in diesem Jahr der Titel-Hattrick gelingen, wäre er in illustrer Gesellschaft. Denn drei Titel in Folge (oder mehr) gelangen vor ihm nur Fangio (1954 bis 1957), Schumacher (2000 bis 2004), Vettel (2010 bis 2013) und Hamilton (2017 bis 2020).
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bahrain-Test: Die Fahrer
1. Alonso 270 Runden (1461 km) 2. De Vries 246 (1331) 3. Sargeant 229 (1239) 4. Hamilton 220 (1190) 5. Magnussen 219 (1185) 6. Sainz 218 (1179) 7. Albon und Tsunoda, je 210 (1136) 9. Pérez 209 (1131) 10. Verstappen 204 (1104) 11. Bottas 202 (1093) 12. Zhou 200 (1082) 13. Leclerc 199 (1076) 14. Hülkenberg 196 (1060) 15. Ocon und Russell, je 178 (963) 17. Gasly 175 (947) 18. Piastri 170 (920) 19. Norris 142 (768) 20. Drugovich 117 (633) Bahrain-Test: Die Konstrukteure
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1. AlphaTauri 456 (2467) 2. Williams 439 (2375) 3. Ferrari 417 (2256) 4. Haas 415 (2245) 5. Red Bull Racing 413 (2235) 6. Alfa Romeo 402 (2175) 7. Mercedes-Benz 398 (2153) 8. Aston Martin 387 (2094) 9. Alpine 353 (1910) 10. McLaren 312 (1688) Bahrain-Test: Die Motoren 1. Mercedes-Benz 1536 (8312) 2. Ferrari 1234 (6678) 3. Honda 869 (4703) 4. Renault 353 (1910) Mercedes mit Werksteam, Aston Martin, McLaren und Williams Ferrari mit Werksteam, Haas und Alfa Romeo Honda mit Red Bull Racing und AlphaTauri Renault mit Alpine
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