Formel 1: Verstappen-Schlappe in Monaco

Konsolidierung? Aston Martin und Alonso wollen mehr

Von Andreas Reiners
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Nach einem starken Jahr hofft man bei Aston Martin auf weitere Erfolge, eventuell sogar den ersten Sieg. Fernando Alonso sieht sein Team gut vorbereitet.

Aston Martin ist gut in die Testfahrten der Formel 1 in Bahrain gestartet. Fernando Alonso saß zum Auftakt am Vormittag im Auto, ehe er von seinem Teamkollegen Lance Stroll abgelöst wurde.

«Alles lief gut und Fernando war sehr zufrieden damit, wie es lief», sagte Krack. Alonso drehte am ersten Testtag in Sakhir 77 Runden und fuhr damit die schnellste Zeit des Vormittags, am Ende reihte er sich auf Platz acht ein. Stroll schaffte 53 Umläufe und fuhr die sechstschnellste Zeit.

«Es ist wichtig, dass man beim Start ein gutes Gefühl hat, dass man viele Runden fahren kann, ohne große Fehler zu machen und dass alles wie geplant funktioniert», sagte Krack: «Wir konnten das Programm ohne Probleme absolvieren. Wir haben heute und die restlichen Tage Teile zu testen. Wir machen bereits die ersten Schritte», so der Teamchef.

Krack wurde im Rahmen der Pressekonferenz auch gefragt, ob 2024 ein Jahr der Konsolidierung für Aston Martin sei. Mit dem Begfriff konnte er so gar nichts anfangen.

«Konsolidierung? Wir wollen mehr Fortschritte, mehr Punkte, mehr Podiumsplätze, den ersten Sieg, aber ich glaube nicht, dass es in der Formel 1 eine Konsolidierung gibt. Unsere Struktur entwickelt sich dynamisch, man schaut, wie man alles verbessern kann, jede Minute, das ist nicht das richtige Wort in der Formel 1, wirklich», sagte Krack.

Alonso, der im Vorjahr mit 206 Punkten Gesamtvierter wurde und dabei acht Mal auf das Podest fuhr, ist «zuversichtlich», dass es vorangeht. «Sonst hätte ich in den letzten zwei Monaten nicht schlafen können. Wir haben eine Menge ausprobiert und viele Änderungen vorgenommen, um die Probleme zu verstehen und die Richtung und die Wege, die wir in diesem Jahr mit dem Auto einschlagen müssen.»

Man wolle einige der Schwachstellen verbessern, die man bei der Entwicklung des Autos im letzten Jahr gesehen habe, so Alonso. Er hofft, dass das Team vor allem aus dem Teil der Saison gelernt hat, in dem es mit der Entwicklung des Autos in die falsche Richtung gegangen war.

«Hoffentlich haben wir das Wissen und die Lehren aus den Schwierigkeiten des letzten Jahres für das 24er-Auto mitgenommen, und wir werden das Ergebnis sehen. Ich denke, dass wir in diesem Winter einen guten Schritt nach vorne gemacht haben, vielleicht nicht so groß wie im letzten Jahr, denn im letzten Jahr war die Ausgangsbasis sehr schlecht. Und in diesem Jahr war die Ausgangsbasis schon im letzten Jahr sehr stark.»

Am 22. Februar im Einsatz

Red Bull Racing: Sergio Pérez, dann Max Verstappen
Mercedes: Lewis Hamilton
Ferrari: Charles Leclerc, dann Carlos Sainz
McLaren: Oscar Piastri, dann Lando Norris
Aston Martin: Fernando Alonso, dann Lance Stroll
Alpine: Pierre Gasly, dann Esteban Ocon
Williams: Logan Sargeant
Racing Bulls (Visa Cash App RB): Yuki Tsunoda, dann Daniel Ricciardo
Stake F1 Sauber: Guanyu Zhou, dann Valtteri Bottas
Haas: Nico Hülkenberg, dann Kevin Magnussen

Bahrain-Test 21. Februar

1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB20-Honda RBPT, 1:31,344 min (142 Runden)
2. Lando Norris (GB), McLaren MCL38-Mercedes, 1:32,484 (72)
3. Carlos Sainz (E), Ferrari SF-24, 1:32,584 (69)
4. Daniel Ricciardo (AUS), VCARB 01-Honda RBPT, 1:32,599 (51)
5. Pierre Gasly (F), Alpine A524-Renault, 1:32,805 (60)
6. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR24-Mercedes, 1:33,007 (53)
7. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF-24, 1:33,247 (64)
8. Fernando Alonso (E), Aston Martin AMR24-Mercedes, 1:33,385 (77)
9. Oscar Piastri (AUS), McLaren MCL38-Mercedes, 1:33,658 (57)
10. Guanyu Zhou (RCH), Kick-Sauber C44-Ferrari, 1:33,871 (62)
11. Logan Sargeant (USA), Williams FW46-Mercedes, 1:33,882 (21)
12. George Russell (GB), Mercedes W15, 1:34,109 (121)
13. Yuki Tsunoda (J), VCARB 01-Honda RBPT, 1:34,136 (64)
14. Valtteri Bottas (FIN), Kick-Sauber C44-Ferrari, 1:34,431 (68)
15. Alex Albon (T), Williams FW46-Mercedes, 1:34,587 (40)
16. Esteban Ocon (F), Alpine A524-Renault, 1:34,677 (60)
17. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-24-Ferrari, 1:35,692 (66)
18. Nico Hülkenberg (D), Haas VF-24-Ferrari, 1:35,906 (81)


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