Motocross-Skandal: Hund auf der Strecke

Nico Hülkenberg-Auffahrunfall: Wer war der Übeltäter?

Von Mathias Brunner
Getümmel in der ersten Kurve des Bahrain-GP: Links der Mercedes von Hamilton, dann Stroll im grünen Aston Martin, vorne Albon im Williams, verdeckt von Albon die beiden Haas-Renner, dann der giftgrüne Sauber von Bottas

Getümmel in der ersten Kurve des Bahrain-GP: Links der Mercedes von Hamilton, dann Stroll im grünen Aston Martin, vorne Albon im Williams, verdeckt von Albon die beiden Haas-Renner, dann der giftgrüne Sauber von Bottas

​Mit einer bärenstarken Quali-Runde hatte sich Nico Hülkenberg in Bahrain unter die Top-Ten gepfeffert. Nach wenigen Sekunden im Grand Prix waren seine Chancen dahin – Kollision mit Stroll und Bottas.

Aus Sicht von Nico Hülkenberg die große Frage vor dem Formel-1-WM-Auftakt in Bahrain: Ist sein 2024er Haas-Rennwagen ein Reifenfresser wie das Vorjahresmodell?

Sehen wir die Nullrunde von Nico mit Rang 16 mal aus der Glas halb voll-Perspektive.

Nein, ist er nicht. Hülkenberg sagt: «Unser Renntempo war okay, wir können im Mittefeld mitmischen, und hier in Bahrain waren wir konkurrenzfähig. Von einer solchen Leistung waren wir 2023 weit entfernt. Aber Saudi-Arabien ist wieder eine ganz andere Kiste, mal abwarten, wie es in Dschidda laufen wird.»

Und jetzt zur Glas halb leer-Perspektive.

Die Chance auf eine gute Platzierung war schon nach wenigen Sekunden dahin, denn Hülki geriet im Getümmel der ersten Kurve ans Auto von Lance Stroll.

Nico verrät: «Mein Start war richtig Käse, deshalb wurde es in der ersten Kurve sehr eng. Ich dachte eigentlich, dass ich Lance genug Raum gelassen hatte, aber auf einmal rutschte ich doch in ihn hinein. Vielleicht habe ich da im Gedränge noch einen Schubser von Bottas mitbekommen. Das ist alles sehr frustrierend.»

Teamchef Ayao Komatsu: «Leider kein perfektes Rennen für uns. Nico hatte einen miesen Start und bei der Berührung in der ersten Kurve wurde sein Frontflügel beschädigt, also mussten wir den wechseln. Wir haben nicht die beste Rennstrategie gezeigt, dennoch ist Kevin Magnussen Zwölfter geworden. Das gibt Hoffnung für die kommenden Rennen.»

Bahrain-GP, Bahrain International Circuit

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:31:44,742 h
02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +22,457 sec
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, +25,110
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +39,669
05. George Russell (GB), Mercedes, +46,768
06. Lando Norris (GB), McLaren, +48,458
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +50,324
08. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +56,082
09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:14,887 min
10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:33,216
11. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +1 Runde
12. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1
13. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +1
14. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1
15. Alex Albon (T), Williams, +1
16. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1
17. Esteban Ocon (F), Alpine, +1
18. Pierre Gasly (F), Alpine, +1
19. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1
20. Logan Sargeant (USA), Williams, +2 Runden

WM-Stand (nach 1 von 24 Grands Prix)

Fahrer
01. Verstappen 26 Punkte
02. Pérez 18
03. Sainz 15
04. Leclerc 12
05. Russell 10
06. Norris 8
07. Hamilton 6
08. Piastri 4
09. Alonso 2
10. Stroll 1
11. Zhou 0
12. Magnussen 0
13. Ricciardo 0
14. Tsunoda 0
15. Albon 0
16. Hülkenberg 0
17. Ocon 0
18. Gasly 0
19. Bottas 0
20. Sargeant 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 44 Punkte
02. Ferrari 27
03. Mercedes 16
04. McLaren 12
05. Aston Martin 3
06. Sauber 0
07. Haas 0
08. Racing Bulls 0
09. Williams 0
10. Alpine 0

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