Schumacher: Die Folgen des Debüts von Oliver Bearman
Oliver Bearman hat als Debütant bei Ferrari beim GP in Saudi-Arabien für Furore gesorgt. Er bekommt viel Lob, Ralf Schumacher sieht aber einen zusätzlichen Effekt.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Oliver Bearman hat einen absoluten Kaltstart hingelegt. Doch der Ferrari-Ersatzmann hat beim Rennwochenende in Saudi-Arabien gezeigt, warum die Roten ihn in ihren Reihen haben.
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Der Ferrari-Reservist, der eigentlich in der Formel 2 hätte antreten sollen, nahm am dritten freien Training teil und schnappte sich im Qualifying den elften Startplatz. In seinem ersten Formel-1-Rennen kam der 18-Jährige am Ende vor Lando Norris und Lewis Hamilton als Siebter ins Ziel und sammelte damit seine ersten sechs WM-Zähler. "Er hat eine unglaubliche Leistung gebracht. Er hat nichts kaputt gemacht und ist heute ein starkes Rennen gefahren. Alles richtig gemacht, er kann stolz auf sich sein", sagte Sky-Experte Ralf Schumacher: "Er fährt nächstes Jahr Formel 1 und es ist nicht das letzte Mal, dass er in den Punkten war."
Für ihn hat das gelungene Debüt noch einen weiteren Effekt: mehr Chancen für den Nachwuchs. "Die Jungs, die da nachkommen, kommen aus einer guten Schule. Es war ganz wichtig, dass jemand kommt, reingeschmissen wird und ein gutes Ergebnis erzielt. Jedes Team hat schon fast Angst gehabt, neue Fahrer zu nehmen. Es wird hoffentlich dazu führen, dass wieder neue Fahrer kommen."
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Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff findet, dass man das Niveau der Jungen, "die durch diese taffe Formel 3 und Formel 2 hochkommen", sehe. "Das ist auf so einem hohen Niveau, weil die Konkurrenz so stark geworden ist. Er ist einen starken letzten Stint gefahren."
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Bei Ferrari sind die Beteiligten sowieso froh, dass der Ersatzmann so gut performt hat.
"Er hat einen tollen Job gemacht, auch im Rennen. Er war hinter Hülkenberg sehr geduldig. Er war dann sehr viel schneller und konnte auf Russell aufholen. Wir haben ihm das Delta mit Lando gegeben und das hat er sauber hingekriegt. Am Anfang habe ich mir ein bisschen Sorgen gemacht und gesagt, er muss pushen. Am Ende hat er gepusht und keine Fehler gemacht", sagte Ferrari-Teamchef Fred Vasseur. Und Teamkollege Charles Leclerc meinte: "Das hat er absolut verdient. Er hat einen unfassbaren Job gemacht. Schon im dritten freien Training hatte er die Pace und im Qualifying hat er auch einen super Job gemacht. Er hat Q3 ganz knapp verpasst. Es war unglaublich heute. Siebter im ersten Rennen in der Formel 1. Ich bin sicher, dass er extrem stolz ist. Jedem ist klar geworden, wie talentiert er ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er in die Formel 1 kommt."
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Saudi-Arabien-GP, Jeddah Corniche Circuit 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20:43,273 h 02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +13,643 sec 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +18,639 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +32,007 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +35,759 06. George Russell (GB), Mercedes, +39,936 07. Oliver Bearman (GB), Ferrari, +42,679 08. Lando Norris (GB), McLaren, +45,708 sec 09. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +47,391 sec 10. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1:16,996 11. Alex Albon (T), Williams, +1:28,354 12. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1:45,737 13. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Runde 14. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 15. Logan Sargeant (USA), Williams, +1 16. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +1 17. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1 18. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +1 Out Lance Stroll (CDN), Aston Martin, Unfall Pierre Gasly (F), Alpine, Getriebe WM-Stand (nach 2 von 24 Grands Prix) Fahrer 01. Verstappen 51 Punkte 02. Pérez 36 03. Leclerc 28 04. Russell 18 05. Piastri 16 06. Sainz 15 07. Alonso 12 08. Norris 12 09. Hamilton 8 10. Bearman 6 11. Hülkenberg 1 12. Stroll 1 13. Albon 0 14. Zhou 0 15. Magnussen 0 16. Ricciardo 0 17. Ocon 0 18. Tsunoda 0 19. Sargeant 0 20. Bottas 0 21. Gasly 0
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Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 87 Punkte 02. Ferrari 49 03. McLaren 28 04. Mercedes 26 05. Aston Martin 13 06. Haas 1 07. Williams 0 08. Sauber 0 09. Racing Bulls 0 10. Alpine 0
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