Formel 1: Urteil zur Ferrari-Kollision

Fernando Alonso: Aston Martin ja, Mercedes nein

Von Mathias Brunner
Fernando Alonso setzt weiterhin für Aston Martin den Helm auf

Fernando Alonso setzt weiterhin für Aston Martin den Helm auf

​Am 11. April wurde bekannt, dass Fernando Alonso bei Aston Martin einen neuen Zweijahresvertrag unterzeichnet hat, bis Ende 2026. Damit ist das Thema Hamilton-Nachfolge bei Mercedes vom Tisch.

Fernando Alonso bleibt in der Formel 1, das ist eine hervorragende Nachricht. Aber wieso setzt der 42-jährige Spanier weiter auf Aston Martin, wo er doch alle Transferkarten in der Hand hatte? Wo er etwa bei Mercedes hätte unterzeichnen können? Als Nachfolger von Lewis Hamilton.

Der zweifache Formel-1-Champion und Langstrecken-Weltmeister sagt: «Im Grunde hatte sich bei mir seit der Präsentation des neuen Autos im Februar nicht viel verändert. Ich hatte euch damals gesagt, dass ich ein paar Rennen abwarten will, um mir über meine Zukunft klar zu werden. Denn das WM-Programm wird immer intensiver.»

«Ich merkte schnell – meine Liebe zur Formel 1 und meine Hingabe für Aston Martin sind ungebrochen. Aber die Königsklasse erfordert sehr viel Zeit und Energie.»

«Der Knackpunkt war das Wochenende in Australien. Da kam ich zur Erkenntnis: Ich will Formel-1-Pilot bleiben. Von da an ging alles recht schnell.»

«Denn im Grunde verfolgten hier Team und Fahrer das gleiche Ziel – ich wollte bleiben, der Rennstall wollte mich behalten. Und wenn dieser beiderseitige Wille vorhanden ist, dann lässt sich immer eine Lösung finden. Ich bin happy, dass wir zusammen weitermachen, denn hier fühle ich mich zuhause.»

«Für mich geht es auch um Loyalität. Seit wir die gemeinsame Arbeit vor rund eineinhalb Jahren begonnen haben, ist sehr viel erreicht worden. Ich fand, dass wir noch immer im ersten Teil unserer Reise stehen, und in dieser Phase will ich nicht weggehen.»

Im Laufe der GP-Saison 2026 wird Fernando Alonso 45 Jahre alt werden. Seit Anfang der 1970er Jahre und Jack Brabham ist niemand in diesem Alter Formel 1 gefahren. Geht das womöglich noch weiter? In die Saison 2027 hinein oder darüber hinaus?

Der Asturier schmunzelt: «Ich kann aus heutiger Sicht nicht sagen, wann ich aufhöre. Jedenfalls nicht 2025 und 2026. Zu meiner Motivation für die kommenden Jahre gehört dazu, dass ich auf die neue Rennwagen-Generation 2026 neugierig bin und auf die Arbeit mit Honda.»

Japan-GP, Suzuka Circuit

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:54:23,566 h
02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +12,535 sec
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, +20,866
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +26,522
05. Lando Norris (GB), McLaren, +29,700
06. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +44,272
07. George Russell (GB), Mercedes, +45,951
08. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +47,525
09. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +48,626
10. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 Runde
11. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1 Runde
12. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde
13. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
14. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1 Runde
15. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Runde
16. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Runde
17. Logan Sargeant (USA), Williams, +1 Runde
Out
Guanyu Zhou (RCH), Sauber, Elektrik
Alex Albon (T), Williams, Crash
Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, Crash

WM-Stand (nach 4 von 24 Grands Prix)

Fahrer
01. Verstappen 77 Punkte
02. Pérez 64
03. Leclerc 59
04. Sainz 55
05. Norris 37
06. Piastri 32
07. Russell 24
08. Alonso 24
09. Hamilton 10
10. Stroll 7
11. Tsunoda 7
12. Oliver Bearman (GB) 6
13. Hülkenberg 3
14. Magnussen 1
15. Albon 0
16. Zhou 0
17. Ricciardo 0
18. Ocon 0
19. Gasly 0
20. Bottas 0
21. Sargeant 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 141 Punkte
02. Ferrari 120
03. McLaren 69
04. Mercedes 34
05. Aston Martin 33
06. Racing Bulls 7
07. Haas 4
08. Williams 0
09. Sauber 0
10. Alpine 0

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