Formel 1: Mercedes-Ärger über Dummheit

Andrea Stella: «Ferrari ist nicht weit voraus»

Von Agnes Carlier
McLaren-Teamchef Andrea Stella ist überzeugt, dass McLaren mit den diesjährigen Weiterentwicklungen die Lücke zu Ferrari schliessen kann

McLaren-Teamchef Andrea Stella ist überzeugt, dass McLaren mit den diesjährigen Weiterentwicklungen die Lücke zu Ferrari schliessen kann

Mit 51 Punkten Rückstand auf Ferrari reist das McLaren-Team als WM-Dritter zum fünften Kräftemessen nach China. Teamchef Andrea Stella ist zuversichtlich, die Lücke zu den Italienern schliessen zu können.

Das McLaren-Team belegt nach dem Rennen in Suzuka den dritten Zwischenrang der Team-Tabelle. Vor dem Traditionsrennstall aus Woking liegt das Ferrari-Team, das über ein Punkte-Polster von 51 WM-Zählern verfügt. McLaren-Teamchef Andrea Stella ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft den Rückstand auf den ältesten GP-Rennstall der Welt aufholen kann.

Der Ingenieur sagt im «F1 Nation»-Podcast: «Ich denke, wir werden in diesem Jahr einen Entwicklungskampf erleben, denn diese Autos verfügen noch über viel Potenzial, das man ausschöpfen kann. Und genau darauf haben wir unser Augenmerk gelegt.» Und mit Blick auf Ferrari hält er fest: «Ich würde sagen, Ferrari ist nicht weit voraus. Es ist gut, dass sie nur ein paar Zehntel schneller sind als wir.»

«Auf einer Strecke wie dieser hier in Suzuka, auf der die Reifen stark abbauen und das Überholen bis zu einem gewissen Grad ziemlich einfach ist, ist es schwierig, ein schnelleres Auto hinter sich zu halten, auch wenn man im Qualifying wirklich stark war, wie es bei uns der Fall war. Deshalb spiegelt das Ergebnis auch so ziemlich das aktuelle Kräfteverhältnis», erklärte der Italiener.

Und Stella verriet auch: «Wir hatten in Japan auf einen Podestplatz gehofft, aber im Rennen haben wir erkannt, dass dieser nicht in Reichweite lag. Ich hoffe aber, dass wir bald ein paar Weiterentwicklungen ans Auto bringen werden, die uns helfen, dieses Ziel zu erreichen. Wir werden in Miami ein paar Updates dabei haben. Auch wenn es ein Sprint-Event ist, versuchen wir, sie dort auf die Strecke zu bringen. Im Verlauf der Saison werden wir mindestens einmal, wenn nicht zweimal, nachlegen.»

Japan-GP, Suzuka Circuit

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:54:23,566 h
02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +12,535 sec
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, +20,866
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +26,522
05. Lando Norris (GB), McLaren, +29,700
06. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +44,272
07. George Russell (GB), Mercedes, +45,951
08. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +47,525
09. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +48,626
10. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 Runde
11. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1 Runde
12. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde
13. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
14. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1 Runde
15. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Runde
16. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Runde
17. Logan Sargeant (USA), Williams, +1 Runde
Out
Guanyu Zhou (RCH), Sauber, Elektrik
Alex Albon (T), Williams, Crash
Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, Crash

WM-Stand (nach 4 von 24 Grands Prix)

Fahrer
01. Verstappen 77 Punkte
02. Pérez 64
03. Leclerc 59
04. Sainz 55
05. Norris 37
06. Piastri 32
07. Russell 24
08. Alonso 24
09. Hamilton 10
10. Stroll 7
11. Tsunoda 7
12. Oliver Bearman (GB) 6
13. Hülkenberg 3
14. Magnussen 1
15. Albon 0
16. Zhou 0
17. Ricciardo 0
18. Ocon 0
19. Gasly 0
20. Bottas 0
21. Sargeant 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 141 Punkte
02. Ferrari 120
03. McLaren 69
04. Mercedes 34
05. Aston Martin 33
06. Racing Bulls 7
07. Haas 4
08. Williams 0
09. Sauber 0
10. Alpine 0

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