Lewis Hamilton bei Ferrari: Warnung von Alain Prost

Von Vanessa Georgoulas
Alain Prost weiss, dass Hamilton bei Ferrari eine ganz andere Situation erwartet

Alain Prost weiss, dass Hamilton bei Ferrari eine ganz andere Situation erwartet

Lewis Hamilton tritt nur noch in diesem Jahr für Mercedes in der Formel 1 an, dann wechselt er zu Ferrari. Der vierfache Weltmeister Alain Prost weiss: Dort erwartet den siebenfachen Champion ein ganz anderes Umfeld.

Im Winter bestätigte Lewis Hamilton, dass seine zwölfte Saison mit dem Mercedes-Team die letzte ist, die er für das Werksteam der Sternmarke bestreiten wird. Danach versucht der siebenfache Champion sein Glück bei Ferrari, und dort erwarten ihn ganz andere Bedingungen, wie Alain Prost weiss.

Der frühere GP-Pilot, der 1990 und 1991 selbst für die Scuderia aus Maranello in der Königsklasse antrat, ist überzeugt, dass der Team-Wechsel auch seine Herausforderungen mit sich bringt, weil bei den Italienern ein ganz anderes Umfeld herrscht als im Mercedes-Rennstall, dessen Werke in England liegen.

Im Gespräch mit «Sports Illustrated» sagt der Franzose: «Ich denke, es ist nicht so einfach.» Denn bei den Roten sei Hamilton mit einer anderen Arbeitsweise konfrontiert. «Besonders auch mit einem ganz anderen Druck», betont er, «und einer anderen Denkweise, die Medien üben auch sehr viel Druck aus», weiss Prost aus eigener Erfahrung.

Für Hamiltons Entscheidung, Mercedes nach so langer Zeit zu verlassen, hat der 51-fache GP-Sieger Verständnis: «Ich kann seine Entscheidung verstehen, denn wenn man in einem Team wie Mercedes ist, das seit zwei Jahren kein Rennen mehr gewonnen hat und wirklich kämpfen muss, um wieder an die Spitze zu kommen, und das in seinem Alter, dann fragt man sich wahrscheinlich schon einmal, warum man nicht mal etwas anderes ausprobieren sollte.»

Ob die Entscheidung sowohl für Hamilton als auch für Ferrari gut sei, könne in Frage gestellt werden. «Sicherlich aber ist es gut für den Sport, weil alle hinschauen werden», ist sich Prost sicher. Es sei durchaus möglich, dass sich Hamilton neu motivieren könne, glaubt die GP-Legende. «Wenn es gut läuft für Ferrari, dann kann das schon sein», sagt er.

WM-Stand (nach 4 von 24 Grands Prix)

Fahrer
01. Verstappen 77 Punkte
02. Pérez 64
03. Leclerc 59
04. Sainz 55
05. Norris 37
06. Piastri 32
07. Russell 24
08. Alonso 24
09. Hamilton 10
10. Stroll 7
11. Tsunoda 7
12. Oliver Bearman (GB) 6
13. Hülkenberg 3
14. Magnussen 1
15. Albon 0
16. Zhou 0
17. Ricciardo 0
18. Ocon 0
19. Gasly 0
20. Bottas 0
21. Sargeant 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 141 Punkte
02. Ferrari 120
03. McLaren 69
04. Mercedes 34
05. Aston Martin 33
06. Racing Bulls 7
07. Haas 4
08. Williams 0
09. Sauber 0
10. Alpine 0

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