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Lewis Hamilton, Mercedes: Schock-Aussage über Russell

Von Mathias Brunner
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

​Auf den ersten Blick ist Mercedes am üblichen Ort – George Russell in der Monaco-Quali Fünfter, Lewis Hamilton Siebter. Der grosse Champion wirkt geknickt und schockiert mit einer Aussage über George Russell.

Die Abstände in der modernen Formel 1 sind wirklich brutal: Ein kleiner Rutscher, und schon ist eine gute Startposition futsch. Ganz besonders in Monaco.

Piastri in Startreihe 1, mit 1:10,424 min, hinter dem unantastbaren Leclerc. Dann aber das hier:
Sainz (Ferrari) 1:10,518
Norris (McLaren) 1:10,542
Russell (Mercedes) 1:10,543
Verstappen (Red Bull Racing) 1:10,567
Lewis Hamilton (Mercedes) 1:10,621

Wir sehen: Knapp zwei Zehntelsekunden schneller, und Hamilton würde den Grand Prix von Monaco aus Reihe 1 in Angriff nehmen.

Keine Frage: Mercedes hat auf eine Runde zugelegt und in Monte Carlo eine gute Leistung gezeigt. Wie das im Dauerlauf aussehen wird, ist eine andere Frage.

Aber der 103-fache GP-Sieger wirkt nach der Monaco-Quali entmutigt

Der dreifache Monaco-Sieger und siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton sagt allerdings zu seiner Quali in den Strassen von Monte Carlo: «Ganz ehrlich – ich verstehe nicht, was in den Abschlusstrainings immer wieder passiert.»

«Was ich nicht verstehe und was ich frustrierend finde: Wann immer wir die in die Quali gehen, verliere ich Zeit und kann nicht das Beste aus dem Wagen holen. Regelmässig verliere ich zwei Zehntel. Ich gehe davon aus, dass ich auch den Rest des Jahres hinter George liegen werde.»

Es wäre die erste Quali-Niederlage über den Lauf einer Saison seit 2014 und seinem Duell gegen Nico Rosberg.

Hamilton: «Wir fallen auch gemessen an den Gegnern immer zurück, vom freien Training zur Quali. Ich weiss nicht, ob die Anderen da einfach mehr Dampf machen können. Aber da stimmt einfach etwas nicht. Ich fahre nicht anders, die Runden sind gut, aber die Zeit ist nicht da. Irgend etwas fehlt, mir ist einfach nicht klar was.»

«Ich hatte erwartet, dass wir als Mannschaft in dieser Quali besser abschneiden würden. Der Wagen fühlte sich auf dieser Bahn gut an. Am Handling lag es nicht. Wir waren am Freitag bei der Musik und auch am Samstagmorgen. Danach haben wir die Abstimmung kaum verändert. Aber mir war schon klar, dass ich George wohl nicht schlagen würde, wo er doch als Einziger den neuen Flügel hat.»

Qualifying, Monaco

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,270 min
02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:10,424
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:10,518
04. Lando Norris (GB), McLaren, 1:10,542
05. George Russell (GB), Mercedes, 1:10,543
06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,567
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:10,621
08. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:10,858
09. Alex Albon (T), Williams, 1:10,948
10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:11,311
11. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:11,285
12. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:11,440
13. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, 1:11,482
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:11,563
15. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:11,725
16. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:12,019
17. Logan Sargeant (USA), Williams, 1:12,020
18. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:12,060
19. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:12,512
20. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:13,028

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